Gruppendynamik – mit Vlado Salji

Shownotes

🎙️ Impro for Business – Gruppendynamik

Was macht aus einer Ansammlung von Menschen eigentlich eine Gruppe? Warum entstehen Konflikte oft genau dann, wenn ein Team auf dem richtigen Weg ist? Und wie können Kursleitende, Führungskräfte und Moderierende Gruppenprozesse bewusst begleiten?

In dieser Folge spricht Corinne Niklaus mit Vlado «Sali» Salji über Gruppendynamik, typische Phänomene in Teams und konkrete Ansätze für die Arbeit mit Gruppen. Sali arbeitet seit vielen Jahren als Improvisateur, Trainer und Kursleiter und bringt Erfahrungen aus der Arbeits- und Berufsintegration sowie der Konfliktarbeit mit.

🧭 Inhalte der Episode

  • Was Gruppendynamik überhaupt ist und wie sie entsteht
  • Groupthink, soziale Faulheit, Verantwortungsdiffusion und weitere Gruppenphänomene
  • Gruppendruck und Gruppenzwang – und warum Menschen sich der Mehrheit anschliessen
  • Die Phasen der Teamentwicklung nach Tuckman
  • Warum Konflikte in der Storming-Phase wichtig sind
  • Das «Tal der Tränen» und was Teams daraus lernen können
  • Rangdynamik nach Schindler
  • Wie Konflikte entstehen und warum sie nicht automatisch schlecht sind
  • Wahrnehmung versus Bewertung
  • Der Halo-Effekt und der Reihenfolge-Effekt
  • Warum breite Hypothesen hilfreicher sind als schnelle Urteile
  • Interventionsstufen nach Milesi
  • Die Rolle von Macht, Status und Beziehung in Gruppen
  • Drei zentrale Take-aways für alle, die Gruppen begleiten

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Transkript anzeigen

00:00:00: Unterschätzen niemals die Macht dummer Leute in grossen Gruppen.

00:00:05: Mit dem Zitat von George Carlin, einem amerikanischen Stand-up-Comedian startet mit der heutigen Podcastfolge Da ist Corinne und wie mir im Backstage sitzt Flado Salvi In Kurz-Sale genannt.

00:00:19: Hoi, Sali!

00:00:20: Hoi Corinne.

00:00:21: Habe ich das mal deinen Namen gut gesagt?

00:00:22: Ja, sehr gut getroffen.

00:00:25: Sehr schön.

00:00:25: In der letzten Podcastfolge, als ich in dem Sali aufgenommen habe über das Forumstheaten, musste ich es ein paar Mal üben vonher.

00:00:32: Der Sali ist bereits seit vierzehn Jahren Improissation verfallen und er ist bei uns im Anfiesigensemble als Improessator und Trainer tätig.

00:00:43: Ich kann ihn eingeladen, damit wir heute über Gruppendynamiken zu reden.

00:00:47: Zu diesem Thema hat Sarri viel zu sagen.

00:00:50: Er ist Kursleiter mit dem SWIP-Zertifikat, hat einen Kursabschluss in der gewaltfreien Kommunikation und hat elf Jahre in den Arbeits- und Brustintegration geschaffen.

00:01:02: Die Erfolg ist für alle, die mit Gruppen und Teams zu tun haben und zum Teil auch Workshops Sitzungen und Kursanleitern.

00:01:12: Um warm zu werden, möchte ich mit ihr es entweder oder machen.

00:01:16: Du bekommst zwei Optionen und musst dich blitzschnell für eine entscheiden.

00:01:21: Bist du bereit?

00:01:22: Ja!

00:01:22: Ich bin ready.

00:01:23: Mehr oder berge?

00:01:25: Mh... mehr.

00:01:27: Ausschlafen oder Morgenstunden hat Gold im Mund?

00:01:31: Ausschloffen definitiv.

00:01:32: Du

00:01:32: ist sehr schnell gekommen.

00:01:34: Kompliment oder ein Dankchen?

00:01:38: Kompliment.

00:01:40: Zeit alleine oder mit Freunden?

00:01:42: Zeit alleine!

00:01:44: Das erste Wort ergreifen oder zuerst zulassen?

00:01:47: Zuerst zulassen.

00:01:50: Gut, in diesem Fall werde ich jetzt noch ein paar Sachen erzählen.

00:01:53: Dann kannst du noch etwas zulassen.

00:01:55: Ja sehr gut

00:01:56: ja... Wie das alle und ich, wir haben im Vorfeld gemerkt, dass das Thema Gruppendynamik, die man heute angeht, sehr spannend und auch ziemlich komplex ist.

00:02:06: Mit uns darum für euch in verschiedene Häppchen runterbrechen für alle, die mit Gruppen arbeiten und oder leiten.

00:02:13: Zuerst gehen wir darauf ein was Gruppendynamik überhaupt heisst und wie sie entsteht und den Phänomen erlüttern, die in Gruppen entstehen können.

00:02:22: Als Zweites folgen Tipps und Modelle für grupperdynamische Prozesse.

00:02:27: Wir gehen weiter auf potenzielle Konflikte ein und was Wahrnehmungen für einen Einfluss haben.

00:02:34: Am Schluss erklären wir wie man mit gezielten Interventionen der Gruppenprozesse beeinflussen kann.

00:02:41: Sally, zuerst möchte ich noch wissen – im Intro habe ich gesagt du hast ein Web-Zertifikat.

00:02:46: Was ist das genau?

00:02:48: Ein Web- Zertifikat besteht aus den vier Buchstaben.

00:02:52: Das ist der Schweizerische Verband für Erwachsene Bildung, also einen Kurs um die Kürse leiten können.

00:02:58: Ich bin ausgebildet worden ... Lernveranstaltungen in Gruppen durchzuführen, mit den Lernseilsätzen verfolgen, evaluieren und so weiter.

00:03:11: Cool!

00:03:12: Und jetzt zum Thema noch mehr einzudauchen ... Was heisst denn, wie definiert eine Gruppendynamik?

00:03:21: Wie entsteht das?

00:03:24: Wie du am Anfang gesagt hast ist ein sehr komplexes Thema.

00:03:28: Die Gruppen-Dynamik entsteht überall dort, wo eine Gruppe von Menschen zusammenkommt und ein Prozess durchmacht.

00:03:38: Die Gruppendynamik selbst ist auch ein Prozesse, das darin entsteht.

00:03:43: Es ist die Wissenschaft dahinter, also beobachteten Experimente, die man gemacht hat.

00:03:48: Und je daraus resultierende Ergebnisse nimmt man und versucht es in der angewandten Gruppedynamik umzusetzen.

00:03:57: Gruppendynamik sind unter anderem auch Phänomen, die in den Gruppen entstehen.

00:04:01: Aber zwischen einzelnen Mitgliedern.

00:04:03: Also im Arbeitsumfeld fast überall?

00:04:06: Ja, fast immer und überall.

00:04:08: Überall wo wir zusammen arbeiten, wo Leute zusammenkommen für einen Kurs oder eine Lernenveranstaltung.

00:04:16: Sie ist vielleicht einfach ... besser sichtbar oder man kann sich besser beobachten, je länger das Gruppen zusammen ist.

00:04:22: Also so ein, sagen Sie mal einen einstündigen Workshop.

00:04:25: Dort wird es weniger wahrnehmen als bei uns zum Beispiel im Arbeitskontext, wo wir ja wirklich sehr lange miteinander zusammenarbeiten und weiterhin Ziel verfolgen.

00:04:34: In einer Gruppe können viele verschiedene Phänomen auftauchen und es hilft für den Umgang mit Gruppen, die jetzt kennen oder zumindest schon mal davon gehört zu haben.

00:04:46: Ich möchte mit dir darum ein paar wichtige Phänomene aufgreifen.

00:04:49: Führen wir an mit Groupthink!

00:04:52: Was meint das?

00:04:53: Hey, Groupthink.

00:04:54: Das sieht man vielleicht so in der Politik am meisten.

00:04:58: Das ist schon immer, wenn die Leute einen gemeinsamen Wert oder einen gemeinsame Nämner haben möchten, ein Ziel verfolgen – also im Fall ein politisches Ziel und Zehnsucht in einer Gruppe nach Übereinstimmung.

00:05:12: Der kleine Nachteil dort, wenn man sich zu fest isoliert kann es zuviel Entscheidungen kommen.

00:05:17: Das hat man auch schon beobachtet zum Beispiel in den USA.

00:05:21: Da habe ich einmal so ein Beispiel gesehen oder gelesen, wo es darum ging, warum nach dieser Anzeige viele Ziele nicht erreicht wurden und man hätte sich nie geöffnet und vielleicht eine andere Meinung zugelassen, sondern man war einfach immer zu fest über einstimmend.

00:05:37: Also hat positive negative Effekte.

00:05:40: Und was ist mit pluralistischem Ignoranz gemeint?

00:05:44: Ich glaube, das ist etwas, das wahrscheinlich fast jeder kennt.

00:05:49: Es sind Dinge ... Wenn du in einem Kursraum hockst oder es gibt eine Sitzung und es wird ein Thema angesprochen und eigentlich gefühlt die ganze Gruppe, checkt gerade nicht um was es geht, niemand spricht es an!

00:06:02: Und das ist auch ein sehr interessantes Phänomen.

00:06:04: Manchmal kommt ja so der eine oder andere, die sich mit dem Hand aufstreckt und fragt, ich kenne den Begriff nicht, kannst du mir das genau erklären?

00:06:11: Du merkst dann nachher von der Reaktion der Gruppe.

00:06:14: Eigentlich hat es niemand verstanden.

00:06:15: Aber niemand hat sich getraut, dass Arten sprechen.

00:06:19: Auch ein sehr spannendes Phänomene.

00:06:20: Ja, wenn man diesen Moment denkt, ich bin die einzige, die es nicht versteht...

00:06:23: Ja!

00:06:24: Und dadurch, dass es niemand anspricht, ist es eben eine pluralistische Ignoranz.

00:06:29: Dann kommen wir zum nächsten Phänomeen Social-loving.

00:06:34: Social-Loving kannst du am einfachsten verbildlichen mit einem Seil ziehen, die Haut ziehen.

00:06:40: Das heisst je mehr Leute in dieser Gruppe sind, also durch eine Gruppe A und B beide sind an diesem Seil und je mehr Menschen ... in deiner Gruppe sind, die an dem Seil ziehen, desto weniger gehst du dich selber ein.

00:06:52: Weil du das Gefühl hast, wir sind ja eine grosse Gruppe also haben wir automatisch mehr Kraft.

00:06:57: und das kann man so ein bisschen transferieren auf unsere Zusammenarbeit.

00:07:01: oder in der Arbeitswelt im Kurswesen wo man auch dann meistens das Phänomen entdeckt je mehr Leute es hat desto weniger muss ich mich wie eingehen.

00:07:10: und eigentlich wäre es vielleicht richtiger wenn alle würden gleich fest an diesem Seil zu sein oder vollgasen würde gehen.

00:07:15: Dann kommen wir zu Hidden

00:07:20: Profile.

00:07:24: Bescheidweiss über ein Thema, aber die ganze Gruppe ist quasi uninformiert und redet über irgendetwas.

00:07:32: Und einer weiss eigentlich wie eine mega gute Bescheide drüber.

00:07:35: Sobald sich diese Person meldet oder einmal einen Input eingeht, kann man als Klugscheißer plötzlich definieren.

00:07:44: Oder er wird es etwas wahrgenommen und wird meistens ein bisschen unterdrückt, weil man in der Gruppe genug Informationen hat.

00:07:52: Und weil er dann gefällig wird für die Informationen?

00:07:55: Ja oder weil man plötzlich merkt, vielleicht hat diese Person mehr Wissen.

00:08:00: Man fühlt sich unterlegen als Gruppe ein wenig dumm.

00:08:05: Das ist so ein Unausgesprächsfenomen, das auch oft passiert.

00:08:10: Dann zum letzten Phänomen in dieser Runde jetzt, das ist Verantwortungsdiffusion.

00:08:16: Du hast ein paar schöne Phänomene aufgezählt.

00:08:19: Das ist auch ein spannendes Phänomaen.

00:08:21: Das sieht man am meisten oder kann man am einfachsten erklären.

00:08:25: Es passiert einen Umfall und es stehen mehrere Leute rundherum zu schauen.

00:08:29: Jeder hat das Gefühl ... Ja, es hat doch sicher irgendjemand über die Ambulanz schon angeläutet.

00:08:34: Also durch das, dass viele Leute wie beteiligt sind und keine Verantwortung übergeben worden sind ist es irgendwie unklar für diese einzelne Person.

00:08:42: aber man reagiert nicht.

00:08:43: Und dort hilft es ja extrem irgendwie, dass jemand aus der Stichtung sagt so hey hätte irgendetwas über eine Ambulance gerufen.

00:08:49: oder dass man auch in die Tat umgeht.

00:08:52: und das passiert eben selten.

00:08:54: Da gibt es ganz viele Experimente dazu, die man zu der Zivilcourage gemacht hat.

00:08:59: Ja genau, da gibt es so eine ähnliche Experiment.

00:09:03: Es passiert etwas im öffentlichen Raum und niemand reagiert darauf.

00:09:08: Und das braucht extrem viel Courage, dass man aufsteht und den Gegner antritt.

00:09:14: So wie wir vor einem grossen Phänomen angesprochen haben eingegönnt ... gehörten Sachen kurz zusammenfassen, um die noch mitzunehmen.

00:09:24: Erstens haben wir das Groupthink.

00:09:26: Das ist so die Sehnsucht nach Übereinstimmung.

00:09:30: Wir haben diese pluralistische Ignoranz.

00:09:33: Niemand spricht es an!

00:09:34: Wir haben das Social Loafing.

00:09:37: Man gibt sich weniger drei, weil es ja schon andere hat.

00:09:41: Man hat das Hidden Profile.

00:09:42: Das wird aber je nachdem von der Gruppe unterdrückt.

00:09:48: Um ihr verantwortungsdiffusion viel Beteiligte, niemand fühlt sich verantwortlich.

00:09:54: Hey Corinne und glaubt man es gibt noch viele weitere seitige Phänomene aber ich glaube das würde auch der Rahmen sprengen.

00:10:00: da sind so ein paar interessante und wohl die bekannteste Phänomen.

00:10:05: Dann ist jetzt Zeit zum etwas ansprechen nämlich Gruppendruck- und Gruppenzwang.

00:10:11: Da hat sie auch verschiedene Experimente und Filme wie die Wille dazu gegeben.

00:10:17: Kannst du uns dieses Phänomen bitte genauer erläutern?

00:10:21: Ich finde das eines der interessantesten Phänomene, weil es ja wirklich überall auftaucht.

00:10:28: Wir beobachten es aber man hat oft etwas Mühe und etwas dagegen zu unternähen.

00:10:34: Es gibt einen Experiment.

00:10:36: also ein Beispiel in dem ich kenne eine harmlosere Versuche gibt auch andere Formen davon ist zum Beispiel ... Ich bin nicht so sicher, wie man den Namen ausspricht.

00:10:48: Es geht darum, dass man eine Proband hat, die in diesem Experiment nicht eingewählt ist und ein Falsklassenzimmer oder eine Gruppe von Leuten.

00:10:58: Diese bekommen die Aufgabe über auf dem Bildschirm voran.

00:11:00: Auf der linken Seite ist eine Linie.

00:11:02: Und auf der rechten Seite zwei unterschiedliche grosse Linien.

00:11:07: Eins ist offensichtlich ... kleiner als die Originallinie und die andere ist gleich gross.

00:11:12: Jetzt hat man natürlich die involvierte Person gesagt, sie sollen bewusst die Falschlinien wählen wenn man fragt welche Linien sind gleich gross?

00:11:21: Der Proband der nicht eingewählt war, hat sich nichts getraut sich der Gruppe aufzulehnen und zu sagen, hey Leute ihr seid doch völlig falsch.

00:11:30: Das ist offensichtlich die linke Linie, die kleiner ist und die rechte ist genau gleich gross wie das Original.

00:11:38: Und da ist es auch so ein spannendes Phänomen wo man dann eben nachher auch versucht hat die Probanden zu fragen ja wie entsteht das überhaupt?

00:11:45: Warum hast du dich nicht gemuldet?

00:11:47: Da war oft so die Antwort angst vor den Gruppen quasi sich gegen Gruppen aufzulähen.

00:11:52: oder habe ich jetzt die Aufgabe nicht richtig verstanden dass man sich nicht oppositionieren will in dieser Gruppe.

00:12:00: Dass man zuerst eher den Fehler wie sich selbst sucht und denkt, ich habe etwas falsch gemacht, statt das Gruppen falsch ist?

00:12:06: Ja, ja total!

00:12:08: Oder ein weiteres Experiment, das ich sehr spannend finde.

00:12:11: Das wurde in einer TV-Sendung mal testet.

00:12:14: Ich glaube es war so in England also okay... Und dort hat man das Wartezimmer eingerichtet und alle Personen waren involviert.

00:12:25: Ich weiß immer, wenn ein Ton über den Lautsprecher wiedergegeben wird, stehen alle kurz auf und hocken wieder ab.

00:12:32: Der Proband kommt hier, kennt die Regeln nicht und merkt einfach irgendwann nach dem zweiten oder dritten Mal ... Die Leute stehen immer auf, wenn der Ton kommt und hockt wieder ab!

00:12:45: Und man hat natürlich die Probande dann weiterbeobachtet, wo jetzt nicht direkt Leute sich getraut haben anzusprechen.

00:12:51: Es gibt auch Sättungen, in denen sie direkt auf die Lüge gegangen sind und sagen, was soll das eigentlich?

00:12:55: Sondern Sättige, die dann in dem Gruppenzwang innerhalb quasi weit denken, okay, das ist eine Regelung also befolge ich diese.

00:13:04: Die Person hat mitgemacht, ist immer bei diesem Ton aufgestanden und wieder abguckt ohne dass er gewusst hat für was es eigentlich.

00:13:11: Dann hat man das ins Extrem gezogen und dann quasi noch die Leute, die eingewählten rausgenommen bis der Proband alleine in diesem Zimmer war.

00:13:19: Was denkst du?

00:13:20: Ist er weiterhin aufgestanden oder abgekackt?

00:13:23: Ja!

00:13:23: Weil er auch ganz allein war und unbeobachtet hatte nicht gewusst... Ich muss mich so verhalten.

00:13:29: es gibt irgendeinen Grund.

00:13:31: Und da sind neue Leute dazugekommen also weitere Probanden und haben quasi sein Verhalten genau wie er vorher kopiert und auch gemacht.

00:13:43: Und das ist auch spannend, dort zu sehen, warum trauen wir uns das nicht ansprechen oder zu hinterfragen?

00:13:48: Oder nicht all zumindest von uns!

00:13:51: Das ist so ein Phänomen von Gruppenzwang, Gruppendruck, die ich höchst spannend finde.

00:13:57: Ich möchte jetzt den Bogen machen.

00:13:58: zu uns.

00:13:59: Wir tun hier unseren Imper-vobusiness-Kurs bis auf Individual Coachings immer gruppener Anleiten.

00:14:06: Sagen jetzt Team oder Teilnehmende der öffentlichen Seminare Und da haben wir die ganze Spannweite davon.

00:14:12: Niemand kennt sich anfangs, vom Workshop über einzelne Leute kennen sich bis hin zu die ganze Gruppe.

00:14:20: Und somit gibt es schon gewisse Dynamiken in dieser Gruppe und natürlich ist auch der Asyl immer so mega kontextabhängig.

00:14:27: Und das Gleiche gilt ja für die improziaten Kürse von mir unterrichtet.

00:14:31: Sali, wer ich von diesen Phänomen, die mich gerade erläutert habe, hast du bei uns schon wahrgenommen?

00:14:38: Ich glaube, Sie haben schon etliche von diesen Waren genommen.

00:14:41: Wie du sagst, es kommt immer auf die Kursgruppe darauf an und auf die Situation.

00:14:46: Die pluralistische Ignoranz ist etwas, was ich oft wahrnehme, weil wir meistens als Kursleiter auch so ein Film sind.

00:14:55: Wir schlönen mit Fachwörtern um uns herum, die für uns Sonne klar sind.

00:14:59: Ich sage das seit vierzehn Jahren.

00:15:01: Ein Kursteilnehmer gehört das zum ersten Mal und traut sich das nicht.

00:15:05: zu hinterfragen oder nachzufragen.

00:15:06: Was ist das genau?

00:15:09: Und dort habe ich jemanden schon dieses Phänomen wahrgenommen, der am dritten vierten Kursabend gefragt wurde.

00:15:16: Du rätst immer von ...

00:15:18: Du rättest immer von der Plattform.

00:15:20: Ja, genau!

00:15:21: Du rrettest immer vom Plattform was damit gemeint ist und sich dann plötzlich checkt, dass es stimmt.

00:15:28: Die ganze Gruppe oder die Hand der Reaktion von den Gruppen nachher, nachdem diese Person gefragt hat, merke ich, okay.

00:15:34: Ich glaube es hat niemand oder der grösste Teil gar nichts Bescheid darüber gewusst.

00:15:39: Sie würde sagen, so ziemlich all Phänomen nehme ich wahr, wo du auch gesagt hast, also Social Loafing zum Beispiel, je größer als das Gruppen ist, desto weniger geht man sich ein.

00:15:50: Es gibt natürlich dort immer wieder Ausnahmen und Sättungen, die finden ... Das sind wir aber bei dem persönlichen Ziel, die sagen, ich möchte auf diese Bühne einen Kurs machen.

00:15:59: Die melden sich dann auch immer oder sie stecken sich zurück.

00:16:03: Es ist ein spannendes Phänomen, so Leute, die immer sagen, dass man am liebsten als erstes meldet und das erst auf die Bühnen springt.

00:16:10: Aber ich möchte anderen den Vorrang

00:16:12: lassen.".

00:16:13: Ja, das stimmt!

00:16:13: Das hatte ich schon oft.

00:16:16: Es war eine Brurisische Ignoranz für mich zum Teil ... dass sie meine Dialektwörter nicht immer verstehen.

00:16:22: Dann versetze ich mich selbst.

00:16:26: Im Intro habe ich gesagt, gewaltfreie Kommunikation, damit die Leute besser verstehen.

00:16:30: Ich würde sagen, gewaldfrei ... Kommunikations, oder?

00:16:33: Und dann kommt der Name und sagt, okay, das heisst das!

00:16:38: Ich fühle jetzt das Gefühl, man muss es ja verstehen, sonst ist es ein Affront.

00:16:42: Das habe ich oft in Deutschland, wo ich auch eine so schweizendeutsche Wörter tue, quasi für Deutsche.

00:16:47: Ich habe an mich selbst rausgeblieben.

00:16:49: Das wundert mich, bis es jemand angesprochen hat und gesagt hat, das sagt man eigentlich nicht in diesem Kontext.

00:16:55: Aber Sie haben verstanden was ich damit gemeint habe.

00:16:58: Sie waren so kurz im Moment irritiert.

00:17:01: Das ist übrigens die Lieblingsfrasen der Emilia.

00:17:04: Die hatte sie im letzten Podcast genannt, wo wir über Networking geredet haben.

00:17:08: Hat sie gesagt, sie liebt auf Schweizer-Deutsch den Ausdruck?

00:17:11: Das nimmt mich wunder!

00:17:13: Jetzt zurück zu unserem... Das Thema, das ich auch oft wahrnehme ist, dass in Gruppen – gerade wenn sich die Leute schon kennen – beobachte ich oft an wer jetzt angeguckt wird.

00:17:25: Wer redet?

00:17:26: Das sind ja auch so etwas implizite Grupperegeln, die sich etabliert haben und dann merkt man gewisse Statusgefälle oder wer jetzt mehr Führungspersonen ist oder wer sich einfach allgemein in den Raum nimmt.

00:17:41: Solche Sachen kann man ja auch schon lesen!

00:17:42: Ja mega gut Fram Besonders bei Gruppen, die sich schon länger kennen.

00:17:48: Wenn wir so vor Business-Aufträgen machen und es kommt ein Team von Leuten, die seit Jahren zusammenarbeiten, dann kannst du das sehr stark beobachten.

00:17:57: Und merkst du auch, er ist ein bisschen der Leidetyp?

00:18:01: Wer ist ein wenig gefolgschaften?

00:18:02: sind wir schon beim spannenden Modell nach Ralu Schindler, wo es um die Krankdynamik geht.

00:18:10: Willst du es gerade erläutern?

00:18:11: Ich kann das sehr gerne erläutern!

00:18:13: Ich glaube, es ist ein Modell, das relativ viele kennen.

00:18:16: Aber vielleicht nicht unter dem Namen.

00:18:18: Die meisten kennen den Ausdrucks Alpha-Tierli und Raul Schindler hat mit diesem Rang-Dynamikmodell versucht aufzuzeigen wie so eine Gruppe sich formieren kann.

00:18:31: Man sieht das ja auch bei Wolfsrudel.

00:18:34: Es gibt ein Alpha-Mönch.

00:18:37: Das ist der Mönche, die quasi alle anderen folgen.

00:18:41: Alle andere sind Gammas!

00:18:43: Die stehen also etwas gegenüber.

00:18:46: Interessant noch bei diesem Modell ist, Alphatile kann man sich nicht selber auswählen sondern wir werden zum Alpha.

00:18:52: Das heisst wenn die Gruppe so zusammenkommt und merkt das eine Person in Fähigkeit besitzt, richtet man sich automatisch nach dem Alpha.

00:19:01: Und dann gibt es ein bisschen den Widersacher vom Alpha quasi der Quertreiber, das ist Omega.

00:19:08: Das sind Personen, die etwas hinterfragen oder eine andere Meinung haben.

00:19:14: Die sind genau so wichtig in diesem Rang-Dynamikmodell.

00:19:21: Dann gibt es neben Alpha den Beta.

00:19:24: Er ist ein neutraler Expertein, der Tipps dazu gibt aber nicht überbordet.

00:19:32: Wenn du einen Gruppen anschaust, merkst du ziemlich schnell, wer hat ... die Alfa-Rolle gerade eingenommen, wie sich die Gruppe nach dem richtet und oft auch erkennst du ziemlich schnell den Quertreiber der Omega.

00:19:44: Die dann irgendwelche Sachen hinterfragt oder sagt, ich bin da im Fall völlig anderer Meinung.

00:19:50: Man hat das ja auch so beobachtet gemacht.

00:19:52: Ja total!

00:19:53: Ich denke, es ist mir gut, um das zu hören.

00:19:56: Dann kann man es auch überwarnen und aussteuern, darüber können wir dann noch reden.

00:20:01: Aber ich denke, jede Rolle hat ihre Legitimation in den ganzen Gruppengebilden.

00:20:07: Ja, und auch die Gruppe sucht das ja auch?

00:20:09: Das war etwas, was ich wahrgenommen habe in all diesen Jahren Kursleitung oder im sozialen Bereich.

00:20:15: Dass sie sich danach sehen, dass jemand der Leid übernimmt und Gruppen folgt.

00:20:21: dem ... Und ich glaube, da muss man auch einen Unterschied machen.

00:20:24: Jetzt haben wir geredet von einer Gruppe von Leuten, die sich kennen und zusammenarbeiten.

00:20:29: Dort verhalten sie sich ein bisschen anders als in meinem sozialen Arbeitwohnung gemacht habe, vor allem mit der Berufsintegration, mit Jugendlichen, die es unter Gruppierungen gegeben hat.

00:20:40: Sie hocken zwar im Schulzimmer zusammen, sie sehen sich aber nicht als gesamte Gruppe, sondern innerhalb dieses Schulzimmers haben wir etwa drei oder vier Gruppierungen.

00:20:49: Die Kuhle miteinander und die Leute, die man findet, sind zu wild usw.

00:20:56: Plokativ gesagt, so die, die manchmal studieren.

00:21:00: Was auch immer, es gibt ja ätliche Beschreibungen für solche Gruppen.

00:21:04: Dort merkt man, dass innerhalb dieser Untergruppen der Leider gibt.

00:21:08: Wenn die Leute einen Witz machen oder sie sich dagegen anlehnen und wir gegenüber, sind diese ganzen Gruppen quasi seiner Meinung.

00:21:16: Und dann die Gegengruppe, die auch wieder den Leidern oder Alfa sich gemeldet haben und eine andere Meinung hat.

00:21:25: Oft hat man das Gefühl, weil man Kursleiter oder Lehrperson ist, ist man automatisch Alfa aber nicht der Fall.

00:21:32: Ich merke, ich kann mir gerne Jugendworkshops.

00:21:35: Es ist noch einmal ganz anders arbeiten mit ihnen und eben auch versuchen die Alphas am Anfang wirklich auf seiner Seite zu haben.

00:21:44: Ja!

00:21:45: Da hattest du jetzt eine schöne Erkenntnis.

00:21:46: Das wird auch so empfohlen.

00:21:48: Wenn du merkst, dass du einen Alpha hast, der sehr viel Kontrolle übernimmt, dass dich diese Person zu deiner rechten Hand macht eine Rolle, eine wichtige Rolle oder eine Aufgabe.

00:22:00: Und das hilft mir.

00:22:01: Denn folgt nämlich auch die ganze Gruppe, dann kann sie wieder um dich.

00:22:05: Was ist denn, wenn es in einer Gruppe so individuelle Bedürfnisse gibt und diese stossen auf die gesetzte Ziele von mir als Kursleitdeck?

00:22:16: Ich habe zum Beispiel den Auftrag einen Workshop für ein Team zu machen mit dem Focus Business Storytelling.

00:22:22: Das ist auch mit der Kundin abgemacht.

00:22:27: will den Teilnehmerin, wie es in dem Moment entsteht, darüber treten, dass sie in Sitzungen nie gehört hat.

00:22:33: Was er dann meinem Ziel widerspricht?

00:22:35: in diesem Moment aber vielleicht jetzt gerade in diesem moment wichtig wäre zum einen ein bisschen Raum zu gehen.

00:22:42: Wie sehst du das?

00:22:43: Also was ist da wichtig?

00:22:44: um Wissen und was für Modell aus der Psychologie gibt's dazu?

00:22:49: Okay!

00:22:50: Wichtig am Anfang ist ja schon mal zu wissen... gesetzte Bekannte, also öffentliche Ziele von dir.

00:22:58: Wo du entweder kommunizierst oder bei mir zum Beispiel in einer Kursausschreibung auch auf der Homepage schreiben, hat das Lerns bei uns.

00:23:07: Das Thema dort ist oft, dass wir ja so ein bisschen in eine Gruppe eingehen.

00:23:11: Wir fänden einfach mal an, aber gänntes Lernzieher nicht bekannt?

00:23:15: Und was geht es heute?

00:23:17: Ich glaube, das ist schonmal einen wichtigen Punkt, dass die Leute schon einmal wissen okay ... Und das geht es.

00:23:22: Das werden wir heute abarbeiten.

00:23:24: Klassisch wie eine PowerPoint-Präsentation, die schon über sich gesehen ist.

00:23:28: Das ist das Thema und es kommen heute fünfe Fünfzehn Folien.

00:23:33: Dann gibt's aber auch von dir nicht öffentlich gesetzte Ziele.

00:23:38: Sachen wo du dir erhoffst oder was du gerne möchtest machen, dass Gruppen produktiv sind ... In einem Improkurs zum Beispiel.

00:23:45: Dass sie zusammen spielen, dass sie aufeinander zulassen, die du vielleicht nicht öffentlich machst.

00:23:51: Aber das ist so ein Ziel von dir, dass du im Prozess, im Verlauf des Kurses, erreichen möchtest.

00:23:57: Der Unterschied ist schon mal wichtig.

00:23:58: Die einmal setzten, also einer der sichtbar machen und die Sättigen, wo du nicht sichtbare machst, vielleicht dann auch mal lokehen lassen.

00:24:07: Also dann nimmst du den Fokus halt einmal.

00:24:11: Ich muss jetzt aber auch gleich wieder etwas ausholen ... Es gibt nämlich auch vonseiten Teilnehmer, öffentlich sichtbare Ziele wo er oder sie sich setzt.

00:24:20: Also wenn du Erwartungen anpasst zum Beispiel am Anfang des Kurses oder warum bist du da schon oft auch so eine Frage?

00:24:27: Du kürst schon mal was möchte die Person reichen?

00:24:31: oder im Arbeitskontext fragst du meistens der Führungsperson und was soll es in dem Kurs gehen?

00:24:37: Dort, was wir nicht steuern können, wird es dann auch im Team mitteilt.

00:24:41: Die Führungsposition findet, ich habe einen Vor-Business-Kurs organisiert und heute lassen wir uns auf eine Überraschung ein.

00:24:48: Teilnehmer stehen hier und wissen gar nicht, um was es geht.

00:24:52: Und dort wiederum gibt es individuelle Bedürfnisse von jedem einzelnen Teilnehmer, der nicht sichtbar ist.

00:24:59: Z. B., jemand findet, er muss alle Stunden eins rauchen oder er möchte ... ich brauche einen Moment zum Aufschreiben, wo er oder sie nicht mitteilt und dann in Konflikt kommt.

00:25:13: Das ist sicher mal etwas, was wichtig ist.

00:25:15: Es sind sogenannte Zeittypen.

00:25:19: Was auch helfen kann, ist im Voll-Business-Bereich macht man das eher weniger.

00:25:25: in einem Kurs, der länger geht.

00:25:28: Oder wenn du einen Vor-Businessauftrag, den wir in deinem Tag gehen könnten, auch etwas Contracting machen.

00:25:35: Direkt Anfragen?

00:25:36: Was sind unsere Regeln und unsere Umgangsformen?

00:25:40: Wie wollen wir miteinander umgehen?

00:25:42: Was möchten wir für die Ziele erreichen?

00:25:43: Wie möchten wir sie erreichen?

00:25:45: Und dass sich das gearbeitet hat.

00:25:47: In Zusammenarbeit mit dir kannst du natürlich auch deine ... Inputs zu liefern, was ist noch wichtig?

00:25:53: Was sind gesetzte Regeln?

00:25:54: Kein Alkohol, Forumkurs und so weiter.

00:25:58: Dass man sich darauf einigt.

00:26:00: Und was dort passieren kann

00:26:02: ... Das ist

00:26:03: interessant, dass du das erwähnt hast.

00:26:06: Ein sogenannte impliziten Gruppenvertrag entsteht.

00:26:10: Also Sachen, die wir öffentlich angesprochen haben, ist das Einten.

00:26:13: Aber plötzlich verändert sich vielleicht das Bedürfnis oder bei irgendjemandem ploppt dann etwas auf und findet ... Das ist im Fall auch mega spannend!

00:26:21: Ich möchte da jetzt eigentlich genauer anschauen, weil vier Ohrenmodelle von Schultz von Thun kenne ich schon, will dich nicht noch mal hören etc.

00:26:30: Und das kann man so in vier Texte beschreiben... Wenn man so in einer Kursgruppe ist, dass plötzlich eine Variation auftritt.

00:26:39: Also jemand, der von dem Lernziel erweckt dritt.

00:26:42: Er weiss es vielleicht nicht.

00:26:44: Oder merkt in diesem Moment ... Ich habe gerade einen anderen Fokus, den ich gerne lecken möchte.

00:26:49: Dann kommt die Amplifikation.

00:26:51: Der zweite Takt wird verstärkt und die Person merkt auch ... Die ganze Gruppe folgt jetzt im Lernte-Ziel.

00:26:58: aber ich habe noch ein individuelles Bedürfnis, das ich eigentlich verfolgen möchte.

00:27:03: Und dann kommt so der Prozess in den Gruppen von der Selektion oder auch von dir als Kursleitung.

00:27:09: Ja, was mache ich ja jetzt damit?

00:27:10: Lache ich das jetzt zu?

00:27:11: Mögen wir es jetzt auf?

00:27:13: Ist jetzt eine Einzelperson?

00:27:14: Wie kannst du das Handhaben bis hin am Schluss zur Restabilisierung also deinen gemeinsamen Änder gefunden hast und dann wieder kannst du weiterführen?

00:27:24: Das ist ein ewiger Kreislauf, wo immer wieder Kursin passiert.

00:27:28: Ich glaube, wenn du das bewusst bist, wird überall auftauchen!

00:27:33: Wichtig ist, auch vor allem hier zu wissen.

00:27:35: Eine Gruppe ist erst arbeitsfähig, wenn eine Struktur vorliegt.

00:27:41: Dass man die Möglichkeit hat, seine Bedürfnisse mitzuteilen und dass du deine Lernzeil bekannt bist usw.

00:27:50: Was brauche ich von mir selbst?

00:27:52: Was brauchte ich der Gruppe?

00:27:54: Damit sie ihre Ziel erreichen

00:27:57: können!

00:27:58: Danke vielmals.

00:27:59: Zum Zusammenfassen gibt es diese ... öffentlich und nicht-öffentlicher Ziel, sowohl von mir als kursleitig.

00:28:05: Also auch von den Teilnehmenden.

00:28:07: Dann auch noch die Frage wie wird es der initiierende Person dann als Team weitergesagt?

00:28:14: Es gibt das Contracting, was ich mit dieser Gruppe machen kann wenn ich mehrere Tage habe, die sich zusammen abstimmen können über was wir in diesem Kurs erreichen wollen.

00:28:27: Es gibt einen Gruppenvertrag, so eine Implizite, die gemacht wird.

00:28:31: Die einem verschiedene Phasen durchläuft und man als Kreislauf versteht.

00:28:37: Und es gibt das ... Hey!

00:28:40: Habe ich auch die Möglichkeit und kann Sachen aussprechen während des aufbloppen?

00:28:45: Oder fühle ich mich in ein Safe Space?

00:28:48: Mhm

00:28:49: oder auch diese Möglichkeit?

00:28:51: Ich finde immer so dankbar im Moment, wenn du merkst, dass jemand plötzlich mit einem anderen Thema kommt.

00:28:56: Das ist auch immer ein Zeichen, dafür zu sehen.

00:29:00: Hier ist es ein individuelles Bedürfnis oben, das jetzt nicht konform ist mit der ganzen Gruppe.

00:29:06: Aber die Person hat sich getraut, etwas auszusprechen und damit umzugehen und das anzuschauen.

00:29:11: Ich

00:29:12: habe auch etwas Spannendes bei meiner letzten Kursabung unterrichtet, was dann darum ging über ein Thema, das auf der Bühne gewählt wurde, zum Spielen, das ich die einen Teil in den Not Wall gefühlt hatte mit dem Thema Trut, um das in der Gruppe zu ansprechen.

00:29:29: Wir haben dann fünf Minuten uns genannt, um darüber zu reden wie ich gewonnen habe.

00:29:33: Es ist für alle wichtig was passiert in so einem Moment und wie kann ich handigstfähig bleiben?

00:29:39: Und sie kam nach dem Kurs noch zu mir und hat sich entschuldigt, weil es ihnen nicht mehr recht war.

00:29:44: Sie nahm jetzt zu viel Raum.

00:29:46: Aber du hast gesehen, so viele andere Leute haben genickt So Themen.

00:29:51: Und sonst hätte ich mich auch nicht darum gegeben im Moment, wenn ich nicht gemerkt hätte, hey es ist jetzt aber auch ein Bedürfnis und der Wert hat das mit seinen Gruppen bespricht miteinander.

00:30:02: Ich glaube wir haben einen wesentlichen Vorteil in unseren Improkurs auch stetig flexibel zu sein und das Lernziel vielleicht anpassen.

00:30:10: Aber dann wäre es auch wichtig, das ansprechen.

00:30:13: Das habe ich auch oft.

00:30:14: In meiner Kurs, in der ich merke, heute habe ich gerade zwei oder drei andere Ziele gehabt.

00:30:19: Aber ich merken, jetzt wird gerade das Thema grösser.

00:30:23: Lass uns mal darauf zu schauen und dann quasi von meinem Weg abweichen, was im Schulkontext schlechter möglich ist.

00:30:29: Oder auch in meiner sozialen Arbeit, die ich hatte.

00:30:32: Es geht heute um Wohnungssuche und was heisst den Mietvertrag

00:30:35: etc.,

00:30:36: und plötzlich möchte jemand über den Sinn des Kapitalismus etc.

00:30:40: reden, an dem ich merkte ... Das geht jetzt gerade nicht.

00:30:44: Aber ich nehme das mit einem Jahr Unthaltung an und habe es gefunden, wenn uns das wirklich interessiert, dann mache ich einmal eine Unterrichtseinheit zu diesem Thema.

00:30:52: Aber das passt heute gerade nicht hier oder würde unser Ziel quasi verfehlen?

00:30:56: Das war eine bewusste Entscheidung von mir.

00:30:58: Etwas, was bei mir aufgeploppt ist, wenn ich z.B.

00:31:01: mit einer Gruppe arbeite und übergebe diese jemanden während meiner Ferien.

00:31:06: Bei mir habe ich zum Beispiel einen IMPRO-Kurs Versuche dann trotzdem für sie, die Gruppen zu erfassen in Wörter.

00:31:17: Wir sagen, diese Tendenzen sind um und weisen, dass ich immer ein Individuum nicht gerecht werden kann mit dem oder das es nie auf alle zutrifft.

00:31:26: Oder ich sage vielleicht sogar etwas zu einzelner Teilnehmern und mit diesem beeinflussen sich ja Tiara im Moment auch wieder wenn sie für mich die Gruppe übernimmt.

00:31:35: Absolut!

00:31:36: Und jetzt würden wir eigentlich vorgreifen... gerne im späteren Punkt darüber sprechen.

00:31:41: Was bedeutet denn auch Wahrnehmung?

00:31:43: Oder was ist deine eigene Wahrnehnung und wie kannst du die beeinflussen?

00:31:47: Ich mache ein Beispiel aus meinem Arbeitskontext, im Sozialen.

00:31:51: Wir können ja Dokumente über das Entstellen suchen, diese erwachsene Leute oder Jugendliche, welche Lehrstelle suchen.

00:31:57: Und in diesen Dokumenten, die wir amungsbekommen haben oder die Akten ... sind zum Teil wirklich so verhaltensweise auch notiert worden.

00:32:06: Wie kooperativ war der Teilnehmende bis hierher?

00:32:09: Was sind solche Hypothesen, warum es das nicht geklappt hat

00:32:12: etc.?

00:32:13: Und ich habe irgendwann bemerkt, dass mich sehr stark die Einflüsse dieser Informationen lassen, über welche nie kooperative ist

00:32:20: etc.,

00:32:23: wenn dann diese Person plötzlich in meiner Klasse oder in meiner Gruppe ... Ich beobachte das erst recht.

00:32:30: Das ist wie ein Phänomen, wo ich sage, es gibt keine gelben Autos, die umfahren und dann läuft die Strasse aus und du siehst ständig gelbe Autos.

00:32:37: Und das sind sofort Informationen.

00:32:39: oder dich dann bei Einfluss in der Wahrnehmung loslassen lassen.

00:32:43: Ich bin eher dagegen.

00:32:44: Ich finde ihr ... Ich habe das Dynamis gemacht.

00:32:46: Die Akte hat nicht von Anfang an gelesen, sondern ich hatte zuerst zwei Wochen immer.

00:32:51: Das war meine Regelung.

00:32:52: Zwei Wochen gewartet, die Person selber kennengelernt und nachher takten angeschaut wie so übereinstimmungen gefunden werden.

00:33:00: Ich sehe auch, dass es nicht kooperativ ist oder völlig das Gegenteil.

00:33:03: Ich habe dann Stärke entdeckt, die andere vielleicht nicht gesehen haben.

00:33:07: Dann werde ich jetzt mit dir zum nächsten.

00:33:10: Du steckst den Finger?

00:33:12: Ja,

00:33:12: du hast mich noch gefragt nach einem Modell in der Gruppe.

00:33:17: Ah ja genau!

00:33:18: Übrigens,

00:33:18: es gibt etliche Modelle.

00:33:20: Einen ist mir noch eingefallen ... immer mega wichtig ist,

00:33:24: finde ich.

00:33:25: Es ist auch aus der Psychologie und zwar den gruppentynamischen Raum, das entsteht, wenn eine Gruppe zusammenkommt.

00:33:30: Das ist vor allem ein Anfang von Gruppen.

00:33:33: Das Modell oder der gruppent dynamische Raum zeigt auf welche Leistung jede einzelne erbringen muss.

00:33:40: Und das sind drei Teile.

00:33:42: Zum einen ist es wie so ... Wenn du in eine neue Gruppe gehst, bist du meistens einfach etwas abgeschickt Wie fest bin ich jetzt im Kern?

00:33:51: Oder wie weit aussen bin ich?

00:33:53: Also die Zugehörigkeit.

00:33:55: Das ist in der Bildung von der Gruppe ein wichtiger Teil, oder wie weit weg bin ich vom Kern?

00:34:00: Und das merkt du am besten wenn du zum Beispiel einen neuen Job annimmst, dann ist man auch so gegangen und ich bin an und für sich dann ins Kernteam gekommen.

00:34:08: Wieso zu merken?

00:34:08: okay... Ich bin im Moment mega weit entfernt und möchte mehr in den Kern einkommen.

00:34:14: Ihr habt euch Insiders etc.. Und dann gibt es auch Der zweite Teil, Nähe oder Intimität kann man beschreiben.

00:34:25: Wie viele Intime Themen und Beziehungen ist erlaubt in dieser Gruppe?

00:34:31: Redet man jetzt über seine kranken Offen oder Beziehung

00:34:36: etc.?

00:34:37: Ich glaube, du hast ja auch unterschiedliche Beobachtungen gemacht.

00:34:40: Je nachdem wie ich gearbeitet habe, hat man mehr oder weniger darüber gesprochen Und jetzt sind auch wichtig, so Ritual zu haben.

00:34:47: Also dass diese Macht werden.

00:34:49: Das merken wir ja bei uns in der Kursgruppe.

00:34:52: Am Anfang macht man immer ein Check-in oder zum Ausstieg machen wir immer das gleiche Spiel.

00:34:56: Die Rituellen sind wichtig!

00:34:58: Und die dritte Punkt im gruppedynamischen Raum ist das Thema Macht und Einfluss.

00:35:04: Bei dem Thema Hierarchie, wo stufe ich mich quasi ein, bin ich als Alpha wahrgenommen?

00:35:11: Wenn ich Omega etc... Und das ist auch etwas, was ständig ... Passiert in einer Gruppe.

00:35:16: Das ist auch so spannend, dass du dort ein Regler hast, das du steuerst als einzelne Person, wenn du in eine Gruppe nie gehst.

00:35:24: Wie viel möchte ich dich dort jeweils eingehen?

00:35:27: Eine Ritual werde ich von der Gruppe eingefordert.

00:35:29: Wenn ich als Kursleiterin vergisse mit meiner Gruppe am Schluss das Check-out zu machen, dann zeigen sie schon so ... Hallo!

00:35:37: Ja ja genau.

00:35:38: Und noch mal ein Modell, wenn ich dir das auch gerade

00:35:41: erzählen darf... Sehr gerne.

00:35:43: Ein Modell, das mir sehr präsent geblieben ist.

00:35:45: seit ich es kenne, ist der Entwicklungsverlauf von Gruppen nach Tuckmann.

00:35:51: Vor allem bei uns in Improkurs passiert das.

00:35:53: Jetzt gehen wir ein bisschen weg vom Thema, du hast vorhin gesagt, eine Vollbusiness-Gruppe und Leute, die sich lange kennen.

00:36:00: Wir haben eher Gruppen, die zusammenkommen für den Improkurse.

00:36:06: Die ganze Gruppe macht einen Prozess durch – in vier Phasen bzw.

00:36:11: fünf.

00:36:12: Zuerst kommt die Forming-Phase.

00:36:14: Sie finden sich zusammen, beobachten sich Abchecken hin und her.

00:36:18: Man merkt auch oft, dass man mit schücheren Leuten beobachtet hat oder Leute direkt in Kontakt kommen.

00:36:25: Sie müssen sich mal so finden und gewisse Massen akzeptieren.

00:36:29: Das ist unsere Gruppe.

00:36:31: Was dann passiert?

00:36:32: Es ist ein sehr spannendes Phänomen und zwar das Storming-Phasen.

00:36:37: Wenn einzelne Bedürfnisse aufkommen, was gegen eine Gruppe ... Das haben wir vorhin schon erklärt.

00:36:44: Die Storming-Phase heisst nicht zwingend Konflikt, also dass sie miteinander streiten, sondern gewisse Verhaltensweise der Gruppe.

00:36:53: Dann möchte ich dich nachher gerne etwas dazufragen.

00:36:57: Erst nach dieser Storming Phase, wenn hier überwunden ist, kommt die Norming-Phasen.

00:37:01: Wir finden sich wieder zusammen und einen gemeinsamen Nämner.

00:37:04: Man hat das Commitment ... Und erst dann kommt die letzte Phase, dann ist man in der Performing-Phase.

00:37:10: Erst dann ist wirklich die Gruppe auch leistungsfähig und das überseht man auch oft oder beziehungsweise mehr beobachtet und da pusht man noch mehr Input rein aber vielleicht im falschen Moment.

00:37:22: Die fünfte Phase, was ich so zögerlich erwähnt habe, quasi wenn eine Gruppe sich wieder auflöst, die auch mega wichtig ist, ist die Adjourningphase also wenn sie auseinandergehen dass wir dort einen Moment gibt zum ... Gruppen, dass sie sich verabschieden können.

00:37:37: Sie haben ja schon eine Bindung aufgebaut in den acht oder zehn Wochen, wo man einen Kurs gibt.

00:37:44: Wie meinst du?

00:37:44: Oder hat es ein Beispiel, wenn man dort im Moment pustet?

00:37:47: Also wäre es besser der Performing-Phase nicht zu pusten?

00:37:51: In der Performance-Phose kannst du ja.

00:37:52: Aber oft ist das

00:37:53: vorher noch nicht.

00:37:56: Sie sind sicherlich am finden ... einen Moment Zeit, vielleicht zu wenig lang um sich zu finden so ein Group Mind aufzubauen und kommt man schon mit Inhalt.

00:38:05: Da kommt man ja schon mit und macht jetzt das Game oder jetzt die S-End Übung

00:38:10: etc.,

00:38:10: aber sie sind eigentlich immer noch etwas beschäftigt mit.

00:38:14: wo befinde ich mich gerade in der Gruppe?

00:38:15: Und ich glaube es dort ist so wichtig wie auch diese Zeit lassen, den Raum zu lassen, kennenlernen Phasen geben viel Gruppenwechsel also weniger im Pläne umreden sondern wirklich mega oft in kleinen Gruppen, in grossen Gruppen

00:38:30: etc.,

00:38:31: dass man diese Variation hat und die Möglichkeit auch gibt.

00:38:34: Und was ich oft beobachte ist es so in der Storming-Phase.

00:38:39: Dort ist die Gruppe nicht leistungsfähig.

00:38:41: Jetzt sind sie gerade mit dem Thema beschäftigt ... Kommt, ich eröffne jetzt gerade die Frage!

00:38:47: Corinne, hattest du in einem Kurs auch schon so Phasen oder Beobachtungen gehabt?

00:38:53: Oder hast du gefunden, du hättest irgendwie einen Kurs?

00:38:55: Wie viele Personen verhalten sich komisch?

00:38:58: Hast du ein Beispiel am Anfang der Kürze?

00:39:02: Ja, da fällt mir mehr aus dem Business-Kontext ein.

00:39:07: Und zwar stichwort Kommentieren.

00:39:12: Ich erlebe – über das werden wir auch noch reden – aber ich glaube es hat viel mit Schutzmechanismus zu tun und sich nicht wieder darauf einlassen.

00:39:22: Wohlfühlen, wahrscheinlich immer noch die Forming- und Storming-Phase.

00:39:28: Man will sich Blödsinn geben und dann bleibt man im Schutz hinein und kommentiert Sachen.

00:39:32: Vielleicht Sachen, die angeleitet werden oder andere machen.

00:39:37: Es ist also ... Ah!

00:39:39: Bissi ist halt der Ton so.

00:39:40: Wir teilen untereinander etwas.

00:39:43: Das kreiert in dem Moment nicht einen sicheren Rahmen für alle zu können, sich darauf einzulassen und in die nächsten Phasen zu gehen.

00:39:52: Richtig.

00:39:53: Und da gibt es ganz viele Beobachtungen, die man machen kann.

00:39:58: Zwei oder drei andere Beispiele zu bringen sind ein Symptom, das erkennbar machte.

00:40:03: Der Witterstand in diesem Kurs.

00:40:08: Leute, die mit «Ja», «Aberkommen» oder «Ja, aber» – ich hatte auch einmal einen Kurs, dann haben wir eine «Ja", genau und Übung gemacht.

00:40:16: Da habe ich gesagt «Vergessen Sie sich nicht?

00:40:19: Freuen Sie sich, wenn man Scheitere tut.».

00:40:21: Er hat einiges gefunden.

00:40:22: Aber wenn ich beim ARTSB und eroperiert mir das falsche Beiden, freue ich mich auch nicht und sage ja unten, dann sage ich klar okay.

00:40:29: Und das ist so einen Moment wo du merkst, da ist jetzt gerade irgendwie ein Thema bei den Teilnehmenden oder es gibt Leute die dich mit Fragen plötzlich löchern.

00:40:38: Du kommst gar nicht mehr vorwärts zum Thema und sie kommen zu Fragen nach Fragen.

00:40:42: Es gibt einen Klassenglauen.

00:40:44: Das ist auch ein Symptom, das man sehen kann.

00:40:48: Oder es sind Gegenteile, die aggressiv werden und gegenseitig pushen.

00:40:52: Da ist doch ein Zeichen hin- und her ... Leute, die sich zurückziehen oder plötzlich am Kurs beobachten bei mehreren Übungen.

00:41:00: Dann finden sie ja nächste Woche kurzfristig, sagen sie ab und sagen, ich mag im Fall heute nicht.

00:41:06: Das war eine sehr strenge Woche.

00:41:08: Man kann mich sehr schade finden.

00:41:11: Das nur als Barbispiel ist mega wichtig zu erkennen.

00:41:14: Okay, das könnte jetzt gerade so eine Storming-Phase sein wie vielleicht ein Lernziel oder ein Bedürfnis von einem für die Erreichung dieses Ziels nicht gerade Stimmung ist.

00:41:26: Es ist recht komplexe Sachen in der Storming Phase.

00:41:28: Ich glaube es wichtig zum Wissen ist, Storming heisst nichts, sie streiten miteinander, sondern die grösste Beobachtung, die ich dort mache, sie lehnen sich quasi gegen den Kursleiter auf.

00:41:39: Darf ich einen Ausflug machen, gerade zu meiner Weiterbildung?

00:41:42: Ich habe auch so eine Gruppen-Dynamikkurs für die Woche lang besucht.

00:41:48: Da ging es darum, dass wir ein Lernziel hatten, ausser einem Ort.

00:41:54: Wir wussten nicht genau, wie diese Fasen geheissen sind.

00:41:57: Wir haben einen Stundenplan und gewusst, wenn wir wohnen.

00:41:59: Das war eine Gruppensitzungsphase von zwei Stunden zum Teil.

00:42:03: Was einfach geheiss hat, regeln ist ... Er müsste im Moment sein, ihm jetzt.

00:42:07: Er passt gut zu dem Impro.

00:42:10: Und er als Kursleiter interveniert nur, wenn wir nicht mehr präsent sind und ihm hier und jetzt.

00:42:18: Dann haben wir auch so ... Wir waren zwei Stunden dickgekackt und fanden es so, was machen wir mit dieser Zeit?

00:42:22: Und dann fragten sie sich, ob er eine Beantwortung hat, keine Fragen.

00:42:26: Er ist nicht da!

00:42:28: Das habe ich ganz schräg gefunden, das hatten wir jeden Tag.

00:42:31: Dort ist mir die Phase extrem aufgefallen oder ... Es wurde so erlebbar gemacht, wie wir zuerst als Gruppen.

00:42:38: Wir haben automatisch angefangen über uns reden und stellte sich mal vor.

00:42:43: Wir fanden es so, dass wir in zwei Stunden sind.

00:42:44: Was machen wir da?

00:42:46: Am zweiten Tag kam die Phase und meinte,

00:42:49: was ist das

00:42:50: für ein Scheissdreck?

00:42:52: Man hat keine Ahnung, die Zeit könnte ich anders brauchen.

00:42:55: Ich könnte E-Mails schweigen und so.

00:42:56: Wir haben es angefangen gegen den Kursleiter aufzulehnen.

00:42:59: Jemand hatte sogar vorgeschlagen.

00:43:00: Kommt!

00:43:01: Ich spreche nach dieser zwei Stunden an und sage was soll das eigentlich?

00:43:04: Das macht keinen Sinn, er soll uns klar sagen, was man da machen muss etc.

00:43:08: Seine Antwort war gewesen.

00:43:10: Meine Aufgabe ist, keine Fragen zu beantworten und euch ihm hier und jetzt zu

00:43:14: transportieren.".

00:43:16: Und da waren wir in meiner Erkenntnis.

00:43:18: Wir hatten nicht einmal Streit untereinander, sondern gegen den Kursleiter haben wir uns aufgelehnt und gegen den Korps selber was das für ein Zeichen ist.

00:43:25: Und erst wollen wir uns danach wieder gefunden haben und gemerkt haben gut hey komm lass uns die Zeit irgendwie sinnvoll zu nutzen.

00:43:33: wir haben über andere Themen geredet sind mega spannende intime Themen auch auftaucht.

00:43:39: Es war immer in dieser Enorming-Phase, bzw.

00:43:41: die Performing-Phase, und wir haben diese beste Zeit gefunden, bei der wir Emo's hatten.

00:43:46: Ich habe sehr schlecht zu gewissen im Nachhinein, dass ich auch so schlecht über den Kursleiter geredet habe, hinter seinem Rücken, und das ist für einen Zeichen, um ca.

00:43:54: zwei Stunden zusammen.

00:43:55: Und es wurde bewusst so kreiert in diesem Kurs.

00:43:58: Ja, und ich glaube, das ist ja ein bester Learning überhaupt oder?

00:44:01: Also auch, dass du dich etwas schlecht zu wissen hast...

00:44:03: Ja.

00:44:03: ...also genau, wie sie so passieren, sonst hättest du jetzt nicht diese grosse Erkenntnis gehabt!

00:44:07: Auch zu erkennen innerhalb dieser Gruppe, wie Phasen ablaufen können.

00:44:11: Das beobachte ich seither immer wieder bei anderen extrem und mir fällt es schneller auf wenn sich plötzlich jemand gegen mich auflehnt in einem Kurs und dann merkst du so das liegt im Fall nicht an mehr sondern ein Leid gerade im Prozess der Gruppen dass sie jetzt in dieser Storming-Phase sind und sich gegen mich oder gegen den Kurs auflehnen.

00:44:30: Total!

00:44:31: Ich kann auch ein Beispiel noch wenn dich anbötig ist aber auch eine schwierige Übung sein?

00:44:35: Ja

00:44:36: Ist es auch ein Beispiel, wo das innefällt?

00:44:38: Dass man mehr sucht an die Übungen.

00:44:40: Das ist geschuldet oder schwierig?

00:44:42: Oder ist er der wieder schutzte Hindernis?

00:44:44: Ich hatte einen

00:44:45: Kommentar und dachte schon ... Ja, das sind alles unerfahrenen Leute in diesem Kurs.

00:44:51: Aber das sind ja alles mega professionelle Theaterleute!

00:44:54: Und ich fand ... Nein, das ist alles.

00:44:56: Wenn du quasi geredet hast mit den Personen, die es gemacht haben, dann sind alle gekommen.

00:45:00: Sie sind einfach eine Improkursanfalle besucht.

00:45:02: Die eine Person war felsenfeste Überzeugung.

00:45:05: Ich glaube, ich bin im falschen Kurs und wollte das zum Spass machen.

00:45:08: Alle sind so gut, dass sie sich in den Schatten stellen

00:45:10: sollen.".

00:45:10: Jetzt merkt ihr dazu, dass es einen längeren Podcast wird.

00:45:14: Wir haben auch ein Art Contracting mit euch gemacht am Anfang, wo ich erzählt habe, was die Häpple servieren wollen.

00:45:21: Wir haben jetzt angeschaut, was heiss Gruppendynamik wie entsteht.

00:45:24: Wir sind auf verschiedene Phänomen eingegangen und hat die Modelle angeguckt oder grüppt.

00:45:29: Die Dynamischen Prozesse beschrieben.

00:45:31: Jetzt ist vielleicht Zeit, wo ich kurz auf die Pausen drücke.

00:45:33: Ich habe ein Wasser geholt und einen Kaffee.

00:45:37: Bevor wir dann in zweiter Teil eingehen oder respektive den Teilen, bei dem man die Konflikte anschaut und dann aber auch gezielt wenn euch Interventionen mitgeben, die ich machen könnte zum Gruppenverhalten.

00:45:49: Bei Einfluss.

00:45:50: Ja, und wir machen einfach weiter!

00:45:52: Oder willst du auch ein Kaffee?

00:45:54: Das Wasser... Okay, wir drücken da einfach auf Stopp.

00:45:58: Wir sind wieder zurück und Sali hat mir gerade kurz in den Pausen gesagt.

00:46:02: Wie feste ich mich die Weiterbildung eingefahren ist.

00:46:06: im Nachhinein aber jetzt wenn ihr daran denkt, dass sie dort eine Sache innen geworfen sind und erst nachher dann die Modelle dazu bekommen haben und selbst gedacht, ja, dort waren wir gerade in dieser Gruppenphase und dort gar im Storming

00:46:19: Hey, extrem!

00:46:20: Ich würde sagen, jeder Mensch müsste einen Kurs besucht haben.

00:46:25: Es gibt einem so viel.

00:46:27: Soviel zwanzigiskeit abends und du verstehst plötzlich, wieso Gruppendynamik überhaupt funktioniert?

00:46:35: Also ich bin jetzt auch für um Flammenton den Kurs zu machen und wir werden euch da sicher eines Shownotes verlinken.

00:46:43: Wir haben gesagt, wir gehen zum nächsten Thema nämlich zur Konflikt.

00:46:48: Wie entsteht dann das Konflikt?

00:46:51: Hey, Corinne.

00:46:51: Ich lebe es hier am besten einmal eine Definition vorlesen, die ich finde in meinem Lehrmittel ist das sehr treffend zusammengefasst und zwar nach Bruno Rüttinger.

00:47:02: Die Konflikte sind Spannungssituationen, in denen zwei oder mehrere Parteien, die voneinander abhängig sind mit Nachdruckversuchen anscheinend oder tatsächlich ... Unvereinbare Handlungspläne zu verwirklichen und sich dabei der Gegnerschaft bewusst sind.

00:47:22: Sehr, sehr trafend!

00:47:24: Und du hast jetzt wirklich gesagt, hey sie sind scheinbar unvereinbar oder es räumt sich sogar... Ich habe mich auch gefragt, Sie sind dann kompferlich immer schlecht?

00:47:35: Man braucht manchmal Spannung in einem Unternehmen.

00:47:40: Die Konflikte sind per se nicht schlecht.

00:47:43: Sie decken einiges auf.

00:47:46: Wie du vorhin entdeckt hast, sind unausgesprochene Sachen und man verhalten sich dann auch entsprechend mit einem grossen Widerstand.

00:47:57: Das ist spürbar in der Gruppe.

00:48:00: Und dort, um den Finger draufzuhauen zu merken, okay ... Ein Konflikt ist ja eine Chance, etwas anzusuchen oder zu merke gut ... Vielleicht ist etwas unklar definiert, oder wir müssen jetzt die Bedürfnisse wieder abholen.

00:48:14: Wenn ist denn eine Konfliktdestruktiv?

00:48:17: Es ist destruktiv wenn es einfach persönlich wird und wenn es ignorierst quasi in der leitenden Funktion.

00:48:27: also man sollte dann schon auch moderieren beziehungsweise den Raum lassen.

00:48:31: das ist wie in der Storming Phase vorher erklärt.

00:48:34: dort wird sogar empfohlen die bewusst zuzulassen Also auch das zu fördern, quasi nicht als Unterdrücken als Kursleiter.

00:48:43: Sondern dort in den Raum gehen und damit die Gruppen diese Phasen durchmachten und dann eben wieder in die Normalisierung einkommen und leisten

00:48:53: können.

00:48:54: Da unten hast du ja vor unseren Pausen schon klassische Symptome beschrieben oder aufgetreten bei Widerstand.

00:49:03: Ich denke wie du sagst ... auch sehr viel auf.

00:49:07: Ich hatte zum Beispiel auch schon in einem Business Seminar, dass jemand sich vehement geweigert hat zu mitmachen.

00:49:16: Einfach weil es schon von Anfang an doof gefunden hat, habe ich gedacht oder das hat ja dann auch wieder den Einfluss.

00:49:23: Ich habe mich dann dort entschieden, das mal auf der Seite zu lassen, bei meinem Ziel zu bleiben und mich auf die anderen fokussieren, diese mitzunehmen.

00:49:32: Und tatsächlich ist er dann in den Paus auf mich zugekommen.

00:49:35: Es hatte gar nicht mit dem Kurs selber zu tun, sondern dass bei ihm privat gerade alles drunter und drüber gelaufen.

00:49:42: Und er in diesem Moment nicht die Ressourcen gehabt hat, um sich irgendwie auf den Kurs einzulassen

00:49:49: können.

00:49:50: Das ist auch mega spannend im Nachhinein, also so wie jetzt das bemerken.

00:49:54: Ich wäre jetzt wahrscheinlich vor schnell gewesen oder so?

00:49:56: Ist es vielleicht eine Typenfrage, die in deinem Kopf abgegangen ist?

00:50:00: Ja der Typ ist vielleicht so und tickt so

00:50:02: etc.,

00:50:03: am NachhINEINZ erkennen ... Hangen noch ganz viele hin.

00:50:06: ...

00:50:07: die ja sehr viel Widerstand kann, wenn Veränderungen anstehen?

00:50:12: Oh ja!

00:50:13: Jetzt sind sie sehr stark

00:50:16: sichtbar,

00:50:17: würde ich behaupten.

00:50:19: Und zwar im Form von Abwehrhaltung.

00:50:25: Ich glaube das beobachten wir sogar auch bei uns im Team zum Teil... Es gibt eine grosse Veränderung.

00:50:33: Das sind die Phasen, die man auch so durchmacht.

00:50:36: Man hat es versucht immer in einem Modell zu visualisieren und der erste Moment ist quasi der Schock.

00:50:44: Da kommt irgendetwas nöse wie ... Hey!

00:50:47: Wir müssen alle mehr Stunden leisten.

00:50:48: Machen wir etwas Fiktives.

00:50:51: Nächste Woche brauchen wir alle drei Stunden mehr arbeiten.

00:50:55: Der erste Moment war der Schok in den ganzen Gruppen.

00:50:58: So ein bisschen der Umut, die Verneinung.

00:51:01: Man versucht sich dagegen zu wehren, man sagt ja warum ist das überhaupt gekommen?

00:51:05: Manchmal ist es auch so ein Phänomen Versuch, einen solchen Schuldigen zu finden.

00:51:10: Hat man das nicht anders lösen können etc.

00:51:13: Und dann kommt der Widerstand daraus resultierend.

00:51:17: und in diesem Modell so schön visualisiert ist, dann kommt eine kurze Phase, da bin ich noch mit einem schönen Ausdruck die Hall der Tränen also wo man sich dort unten befindet und merkt Wir können nichts dagegen machen, alles wurde erklärt.

00:51:34: Es führt kein Werk dran vorbei.

00:51:38: Wenn man diese Phase überwunden hat, kommt man in die Anpassungsphase.

00:51:42: Man merkt als Gruppe, wir müssen zusammenheben und durchgehen.

00:51:48: Man probiert aus, was sehr schön ist oder auch eine Hoffnung von einem Team.

00:51:54: Okay, komm.

00:51:55: Lass uns das probieren.

00:51:56: Drei Stunden mehr arbeiten etc.

00:51:59: Und man erkennt dann auch, dass es möglich ist und man zeigt wieder volles Commitment.

00:52:04: Das ist eine Berg- und Talfahrt, die man quasi macht.

00:52:07: Und... ...das war etwas nicht als... Jetzt ist das ganze Team gegen mich und jetzt verkröre ich mich in diesem Loch, sondern das wirklich auch zu erkennen.

00:52:20: Also es gibt ganz normaler Prozess, was passiert und das auch etwas aushalten.

00:52:25: Das finde ich extrem wichtig.

00:52:27: So dass alle der Tränen auszuhalten, im Wissen, es wird einanderst?

00:52:32: Ja!

00:52:32: Oder dass sich denn dort bewusster bei den Leitenden Funktionen so etwas auch mit guten Informationen oder mit Daten auch etwas hat ... dass sie gut durchkommen.

00:52:44: Aber es passiert, ich kann's nicht verhindern!

00:52:46: Du kannst noch so viele E-Mails vorher schreiben und einen Rät vorbereiten – zwei Stunden lang am Abend vorher.

00:52:53: Wie kannst du das möglichst sachlich und ohne Emotionen?

00:52:57: Mit Verständnis erklären.

00:53:00: Das Team will sowieso einen Schock haben anhand der Information.

00:53:04: Wir helfen, Hypothesen aufzustellen.

00:53:07: Also Annahmen, wie man denkt, dass es dann wird...

00:53:12: Nicht nur dort, sondern allgemein.

00:53:14: Hypothesen ist auch ein grosses Thema.

00:53:17: Das Verhalten von jedem Einzelnen.

00:53:20: Wie das Beispiel mit dem Kurs Teilnehmer, der sich anders verhalten hat und nachher erfahren hat, es ging nicht so gut.

00:53:30: Es ist sehr wichtig, nicht gerade fort schnell zu schiessen.

00:53:34: Also wirklich eine breite Hypothese aufzustellen.

00:53:38: hat viel mit Wahrnehmung zu tun und bewertigt, dass man das voneinander trennt.

00:53:45: Es gibt Einflüsse von Wahrnehnungen in einer Gruppe.

00:53:49: Sie können sehr stark sein!

00:53:51: Ein Beispiel haben wir schon erklärt, wie die Vorinformation ist.

00:53:54: Mein Beispiel im Sozialen, wo ich den Akten nicht lese, weil wenn ich sie lese bin ich bei Einfluss und sehe nur die negativen Punkte, wenn diese so beschrieben sind oder ... Wir haben Stereotypen, in denen man plötzlich das Gefühl hat, nur weil die und diese Typen im Schulzimmer hocken.

00:54:11: Wird sie sich so verhalten?

00:54:14: Der sogenannte Halo-Effekt kann man am einfachsten erklären.

00:54:20: Du bist eine Lehrperson, es wird ein Arbe geschrieben von einem Schüler und er hat extrem viel Schreibfehler.

00:54:26: Und automatisch kannst du dann ... Das Gefühl oder das ist Tendenz, dass du die Person in Kompetenz findest.

00:54:33: Der ganze Inhalt wird dann auch schlechter bewertet als jemanden, der es fehlerfrei schreibt.

00:54:39: Der Effekt ist hier.

00:54:41: Gleiches Beispiel ist, wenn jemand unordentlich ist, denkst du, ah!

00:54:44: Die ist wahrscheinlich fuhl.

00:54:46: Reihenfolgefekt ist zum Beispiel auch so eine spannende These, die zeigt, wenn du jemanden musst bewerten oder du siehst ein Szene bei uns im Impro-Kurs.

00:54:58: Oder wie jemand etwas Gutes macht.

00:55:01: Je nachdem, ob er eine Reihenvolge hast, also wenn vorher jemand schlechter performt und umgekehrt.

00:55:07: Mega gut performed!

00:55:09: Und die andere Person kann sich die gleiche Aufgabe... Anders oder eben schlechter davon.

00:55:14: Du versuchst schon abzuwerten!

00:55:16: Ich merke auch, es ist sehr schwierig zu erklären, weil ich immer versucht ohne Bewertung das zu erklären.

00:55:22: Du vorschautomatisch abzuwerten, die Teilnehmer so an, wie du diese Leistung vorgesehen hast, fast du auch vergleichen.

00:55:27: Du hast eine Referenz wert und von dem wegzukommen und sagen gut, ich sehe das nur als sachlich oder vielleicht entdecke andere Stärke bei dieser Person.

00:55:36: Die Szene ist vielleicht nicht gut gelaufen aber dafür ist die Figur mega stark gespielt worden Etc.

00:55:43: Also, die Wahrnehmung ist schon mal das A und das O, dass es von der Bewertung wegzunehmen und dann Hypothesen aufstellen, sich dann fragen, okay, der Teilnehmer ist gerade mühsam?

00:55:57: Was könnte in den Grund sein?

00:55:58: Und ihm das möglichst breit aufstellen?

00:56:00: Okay, er hat vielleicht die Stau heute Morgen und ist etwas genervt weil er sonst immer eine Viertelstunde früher kommt.

00:56:06: Heute kam er fünf Minuten zu spät.

00:56:08: Er ärgert sich über sich selbst.

00:56:10: Hypothese, vielleicht familiäres Umfeld funktioniert etwas nicht so wie geplant.

00:56:17: Vielleicht ist die Person gerade krank und kämpft gerade mit Medikamentintus

00:56:21: etc.,

00:56:22: dass diese Person als Wochenende durchsteht und spricht das nicht aus?

00:56:27: Das meine ich mir so mit Hypothesen.

00:56:29: Ich frage mich mal, was könnte alles von Grün sein ohne dass man so in der Effekt innerrutscht?

00:56:36: Ah, Stereotyp.

00:56:37: Wahrscheinlich ist das eine, die immer mühsam ist oder Adel hat auch schon so viel geredet.

00:56:42: Ja, wahrscheinlich ist er ein Klugscheißer.

00:56:45: Böse gesagt!

00:56:46: Ja, weil wenn man die Annahme trifft... Das ist also die selbstfüllende Prophezeiung.

00:56:51: Auch dieses Phänomen sieht man nur noch hinweiss wo die eigenen Annahmen bestärken und bestätigen.

00:56:59: Ja!

00:57:00: Weil du auch den Fokus darauf setzt bist.

00:57:02: Und du nimmst ja auch ständig wahr Immer und jederzeit, vor allem am Anfang der Gruppe passiert das uns oft gerne, dass man schnell anfühlt Werte schon.

00:57:13: Du brauchst einen Moment Zeit, um eine Person kennenzulernen oder unter unterschiedlichen Aspekt oder Faktoren mitzuspielen.

00:57:21: Vielleicht hat er einfach schlecht geschlafen und ein Wochen darauf ist es ganz einem anderen Mensch und du erkennst die Person nicht mehr wieder.

00:57:29: Das finde ich extrem wichtig bei diesem.

00:57:32: Das habe ich in der Gewaltfreikommunikation gelernt.

00:57:36: Wirklich so, dass die Rennen von einer Bewertung wahrnehmen.

00:57:40: Ich komme vielleicht gerade nochmal mit einem Beispiel.

00:57:43: Sehr gerne!

00:57:43: In dieser

00:57:45: Weiterbildung hatte ich beim Swip etwa bei diesem Gruppen-Dynamikkurs auch einen Teil.

00:57:49: Da haben wir eine Geschichte vor.

00:57:51: und die Leiter bekommen, sie mussten vorlesen.

00:57:53: Es war schriftlich.

00:57:54: Wenn Sie nicht mehr das ganze zusammenbekommen haben, ist es ungefähr darum gegangen.

00:57:59: Bildlich vorgestellt hat ein Mann auf einem Thron rundum weitere Männer.

00:58:06: Und eine Frau kommt rein und verbügt sich vor ihm oder geht auf die Knie, weiss dem Füsse, weisst den Temp.

00:58:15: Er schaut sie nie an.

00:58:17: Sie macht zweimal eine Runde ein, quasi zeigt sich von allen Seiten ... verlässt den Raum.

00:58:23: Und dann wurde die Diskussion eröffnet, ich glaube das Plus-Minus war eine solche Geschichte und dann so wie quasi ... Hey!

00:58:31: Was haltest du davon?

00:58:33: Corinne was haltest Du von dieser Geschichte?

00:58:35: Was fällt da auf wenn ich dir das so erzähle?

00:58:38: Ja für mich wird natürlich jetzt gerade so die Feministin wach oder?

00:58:42: So find's so.

00:58:43: hey es geht doch nicht.

00:58:44: also warum weisst sie ihm die Füße und er schaut sich gar nicht an?

00:58:48: Das ist ja überhaupt keine Wertschätzung dahinter etc...

00:58:52: Genau.

00:58:52: Und um das ist es gegangen, wir haben eine Stunde darüber diskutiert.

00:58:55: Wir sind verschiedene Meinungen gekommen was geht und was nicht geht.

00:58:59: Wir haben plötzlich auch vorhin über Werten, über Ethik usw.

00:59:04: Schlussendlich war die Auflösung.

00:59:06: Wir hatten keine Kontext.

00:59:08: Und das ist so verkauft worden, wie eine Tradition zum Mann zu ehren irgendwo in einem fremden Land.

00:59:18: Ich weiss nicht mal, ob es ein echtes Land war oder ob es wirklich nur ein fiktives Beispiel war.

00:59:22: Ein Ritual, wo sie mögen, dass die grösste Ehre du als Mann bekommst und das er sich nicht anschaut, ist gewollt.

00:59:32: Die Frau ist sonst die stammeselteste Person und man schaut sie aus Respekt an ... und so weiter, und sofort.

00:59:39: Und plötzlich hast du einen Twist in dieser Geschichte drin und denkst, okay, wenn ich den Kontext vorhin gewusst habe, hätte ich anders reagiert darauf.

00:59:47: Aber ebenso wie du es gerade gefunden hattest, ist mega verständlich!

00:59:50: Wir haben auch über das geredet.

00:59:51: Es ist megaverachtend.

00:59:54: Und sich da wieder bewusst sein nur weil du eine Beobachtung machst... Du brauchst immer noch den Kontext, warum so etwas passiert.

01:00:01: Warum ein Kurs der Ernehmer?

01:00:02: Vielleicht hat er mir gerade einen Umgang mit jemandem.

01:00:05: Du hast auch schon das Beispiel gemacht im Verlauf dieses Podcasts.

01:00:08: Ja, das Dreizeh ist halt normal bei uns.

01:00:11: Es kann wirklich sein, dass sich zwei Dreizehn ... Und du weisst vielleicht gar nicht, dass sie sich kennen und dass die das immer machen.

01:00:18: Das habe ich auch schon erlebt.

01:00:20: Irgendwann ist man so angesprochen, wie so ...

01:00:23: Es

01:00:23: ist alles in Ordnung bei euch quasi und dann geht es ... Ah ja, ja!

01:00:26: Hast du mir kennengelernt?

01:00:27: Wir waren sehr froh, dass wir uns wiedergesehen haben.

01:00:29: Sie haben sich in der Pfadik kennengelernt und sind mega froh.

01:00:33: Haben sie sich jetzt in diesem Kurs wieder gesehen?

01:00:36: Und wenn ich den Kontext nicht hatte, hat er irgendwann mal interveniert und fand das auch so.

01:00:41: Also...

01:00:42: Wie man über unsere Regeln weht und wie man sich verhalten tut in einer Gruppe oder anderen Menschen gegenüber.

01:00:47: Und wo ich den Kontext gar nicht finde, es geht dann auch gut.

01:00:50: Gleichzeitig aber auch wichtig ist, dass die Gruppen beobachten, dass sie

01:00:54: ja auch ... Ja?

01:00:55: ...

01:00:56: und dort das vielleicht einmal auszusprechen oder dass wir nicht alles übersteuern.

01:01:03: und plötzlich auch jemanden kommt und sagt, warum machst du nicht etwas als Kursleitende?

01:01:08: Ich habe ja auch viel gelernt daraus.

01:01:10: Jetzt habe ich das erkannt aber auch nie angesprochen.

01:01:14: Im nächsten Kurs finde ich es gut, wenn ich wieder ein Erlebnis habe, spreche ich es an in einem Kurs oder versuche es schon am Anfang abzuholen.

01:01:21: Wer kennt sich hier überhaupt schon?

01:01:24: Man versucht dann immer sicher so irgendwie absichern.

01:01:26: Manchmal klappt's, aber manchmal ist nicht plötzlich da was Neues auf und man merkt, dass man nicht alles absichert.

01:01:32: Du kannst nicht kontrollieren und behalten über alles.

01:01:36: Jetzt möchte ich mit dir darüber reden, wie man dann den Gruppenprozess steuern kann.

01:01:41: Hier falst du dich vor die Interventionen, die ich schon ein paar Mal anheisert habe.

01:01:47: Was ist damit gemeint?

01:01:49: Und wie läuft so eine ab?

01:01:52: Hey, Interventione gibt es auch ein Modell ... Ich rühre euch heute viel mit Modellen um.

01:01:58: Absolut!

01:01:58: Soll

01:01:59: ich

01:02:00: der Modell werfen?

01:02:03: Ich nenne dich jetzt nur noch so.

01:02:04: Ja, schön!

01:02:05: Dann reden wir nochmal über den Titel, gell?

01:02:07: Nein, alles gut.

01:02:08: Darfst du mich gerne so nennen?

01:02:10: Also Interventionen, vielleicht Definitionsklarung.

01:02:14: Intervention sind zielgerichtete, steuerende Handlungen um Gruppenprozesse zu steuern.

01:02:21: Also Intervencion heisst per se nicht einfach nur etwas, was mir nichts passt.

01:02:27: oder vielleicht ... Sollte man es auch so verstehen, vor allem in unserer Arbeit.

01:02:31: Sondern dass du den Gruppenprozess durch das steuern kannst.

01:02:35: Und für das gibt's eine Regel, die du befolgen kannst oder wo ich zumindest gelernt habe, wo wir sehr bewusst sind.

01:02:44: Es gibt einen Moment, an dem du merkst, Gruppen ist unruhig.

01:02:48: Machen Sie mal dieses Beispiel.

01:02:50: Sie lassen sich nicht mehr so zu.

01:02:51: Das ist irgendwie schon halb zehn Uhr am Abend bei unseren Kursen.

01:02:56: Sie sprechen viel miteinander, sie schweifen ab und plötzlich merkt man eine Stürze.

01:03:01: Hier ist vielleicht auch die erste Gedanke, warum kommt jetzt gerade das Bedürfnis bei mir auf?

01:03:09: Ist es wirklich persönlich?

01:03:11: Ist etwas ... Du merkst andere Gruppen mit.

01:03:14: Leider stören sich daran?

01:03:17: Man muss das bewusst sein, sich wachröten.

01:03:20: Ich muss etwas ansprechen, worum überhaupt.

01:03:23: Und so eine Einschätzung machen.

01:03:26: Ist das jetzt auch der richtige Moment gerade?

01:03:29: Soll ich es jetzt machen, soll ich es vielleicht in Form des Checkouts noch einmal erwähnen oder das nächste Mal im Kurs finde ich so richtig wichtige Parameter.

01:03:40: Wenn machst du die Intervention?

01:03:42: Vielleicht ist das auch eine malige Sache und dann findest du komm lass gut sein heute Abend ist okay.

01:03:47: Was ist deine Absicht dahinter?

01:03:49: Du musst dir eben wusst sein.

01:03:50: warum willst du jetzt gerade intervenieren?

01:03:53: Das ist immer wieder mein Thema.

01:03:54: Will du dich nicht konzentrieren kannst?

01:03:56: Du verlierst den Faden

01:03:57: etc.,

01:03:58: muss ich es vielleicht ansprechen, oder eben weil du merkst ein Gruppenmitglied kann sich gerade auch nicht mehr oder mehrere können sich nicht konzentrieren, weil es so etwas zweigeteilte Gruppen sind.

01:04:08: Die einen haben Spass und die anderen nicht also für sich eher gestört werden vorwärts zu machen.

01:04:13: Was willst du mit ihrer Intervention bewirken?

01:04:16: Dann der richtige Rahmen schaffen für das ... und zu einem klaren Fokus setzen, wenn du die Intervention machst.

01:04:23: Und dann gibt es nach Melesi verschiedene Interventionsstufen, die ich mir auch nie so wirklich bewusst war.

01:04:30: Du hast es ganz einfach gesagt, dass du eine Intervention machen kannst oder du sprichst eine ganze Gruppe an.

01:04:36: Du sprichest die gesamte Gruppe auf, auch diejenigen, die nicht betroffen sind.

01:04:40: In diesem Fall diese ganzen Kursgruppen ... Wenn ich wieder die Konzentration habe, hören wir oft bei uns an der Probe.

01:04:47: Manchmal ist es auch ... Hallo Leute, kommen wir hier wieder.

01:04:51: Die Gesamtgruppe wird angesprochen.

01:04:54: Du kannst aber etwas stärker darauf eingehen und sagen, gut, ich spreche nur die Kleingruppen an.

01:04:59: Also die vier bis fünf Personen, die gerade stören.

01:05:03: In meinem Arbeitskontext im Sozialen hatte ich das oft.

01:05:06: So drei Worte sind am Schwätzen, den ganzen Rest lassen zu.

01:05:10: Ist jetzt ein wenig unfair oder ist es der richtige Moment, um diese drei direkt ansprechen?

01:05:14: Oder die härtestste Intervention ist, ich gehe auf eine direkte.

01:05:18: Also sprich diese Person an, der quasi stört oder wo ich das Gefühl habe, dass sie stört.

01:05:23: Das sind wir bei den Wahrnehmungen.

01:05:26: Und auch hier quasi ... Ich sage das informativ, also tangential direkt und komfrontativ.

01:05:38: Es kann man so verschiedene Ebene ansprechen.

01:05:41: Die härtesteste Intervention geht direkt auf die Person.

01:05:45: Corinne, bitte.

01:05:46: Ich kann mich nicht konzentrieren.

01:05:50: Magst du echt noch die letzten halb Stunden?

01:05:52: Ich bin konzentrierend et cetera... Ich arbeite auf der Sendung und versuche gerade etwas zusammen zu bekommen.

01:05:58: Wenn man es fiktiv macht ist immer so.

01:06:00: Ja ja total!

01:06:01: Mir ist ein anderes Beispiel eingefallen.

01:06:05: Wie gehen wir mit Verspätungen um?

01:06:07: Sex.

01:06:08: Eine Mitarbeiterin kommt immer zu sparen an die Heimsitzung Oder ein Kurstennennemann kommt verspätet an den Kurs öfters.

01:06:18: Und dann habe ich sich gefragt, ob ich etwas an die Gruppe richten will und ob ich den Wert sehe, dass es alle gehören oder ob das allgemein das Problem ist?

01:06:27: Oder geht es jetzt wirklich nur um diese Kurs-Tennemmerinnen?

01:06:30: Und dann wieder das Zusammenbrach mit dem, was du vorher gesagt hast, Hypothesen gibt ja ganz viele verschiedene Gründe, warum das seit spaz kommt.

01:06:39: Und zum einen ist vielleicht auch, hey, ihr seid gar nicht bewusst!

01:06:42: dass das auf mich oder Gruppen wieder einen Einfluss hat.

01:06:46: Und jetzt stellt sich bei mir dann auch wieder die Frage, muss ich überhaupt eine Intervention machen?

01:06:52: Weil vielleicht wird es auch ein Moment zum Nachmkurs schnell zu Ihren Angehang und fragt du, wer ist aufgefallen?

01:06:58: ... in das Mot Spat.

01:07:01: Ist die Kurszip vielleicht falsch gesetzt?

01:07:03: Von dir hast du eine schlechte Verbindung mit einer Hypothese gekommen, dass ich darauf anspreche ohne dass du schon in Intervention machst in der Gruppe.

01:07:11: Ich glaube es ist das Schlimmste was du kannst machen.

01:07:13: wie so.

01:07:13: hey Leute mir fällt auf wir kommen immer wieder zu spaten bitte sind doch in Zukunft pünktlich.

01:07:18: also bin ich sehr direkt konfrontativ.

01:07:20: und dann gegenüber ganz Gruppen obwohl jemand da ist wo du findest das finde ich jetzt gerade nicht nur...

01:07:27: Das Teilnehmerin von Gruppen, wie eine emotionale Wand einem gegenüber angespielt wird.

01:07:36: Man kommt gar nicht raus, woher die ganze Regel kommt.

01:07:40: So von Kursleitern-Seiten.

01:07:42: Man fühlt sich so unverbehandelt in diesem Moment und denkt sich, ich kann es nicht mehr nachvollziehen.

01:07:46: Und Kurslehne gerade mit dem Input ... Aber es betrifft mich nicht.

01:07:50: Und ich glaube, wenn das oft passiert, dass immer wieder so Gruppen angesprochen wird und sich für allgemein erinnert wird, dann ist nichts zu tun.

01:07:57: Dann denkst du, okay, man macht's nicht mehr so zu fein.

01:08:01: Ich glaube hier ist wirklich wichtig, dass man sich bewusst ist, wann oder mit welcher Absicht man macht ... Manchmal gelingt es besser, manchmal weniger.

01:08:11: Ich bin der Name auch immer wieder ein wenig um zu probieren.

01:08:13: Wir schaffen uns immer so klar im Contracting vielleicht schon.

01:08:16: Am Anfang, wenn die Kurs zusammenkommt und wir unsere Regeln oder unsere Wünsche mitteilen.

01:08:22: Ich wünsch mir, dass man vier Stunden vorhin hier ist.

01:08:24: Wir haben das zum Beispiel auch in unserer Mail drin.

01:08:26: Teilnehmer wissen ja schon davon, dass sie früher kommen sollten damit wir punktlich anfangen können.

01:08:32: Der Kurs leitet es auch noch einmal ein.

01:08:33: Mache ich's dann noch einmal für die ganze Gruppe?

01:08:38: bei der Einzelperson, auch dort vor den Gruppen.

01:08:41: Oder mache ich es unter vier Augen?

01:08:44: Und

01:08:45: das finde ich so ein extrem wichtiger Punkt sich immer wieder einschätzen.

01:08:48: Dort lässt man sich meistens zu wenig Zeit.

01:08:51: Man will immer gerade in diesem Moment handeln und verschieße sich dann vielleicht in dem Moment.

01:08:56: Das ist bei mir.

01:08:57: Ich gehöre oft bei Feedbacks nach der Kürse.

01:08:59: Sie haben schon gemerkt ... einen Moment gebraucht zu haben bei gewissen Situationen, aber dann im richtigen Moment eingegreifen zu haben etc.

01:09:07: Manchmal ist es auch in Szenen drin wenn ich so Feedbacks gebe oder quasi Coaches in den Szenenen drin.

01:09:14: Ich reagiere manchmal nicht sofort weil ich gerade kurz am Herden bin.

01:09:18: Was ist das jetzt gerade bei mir was es gerade auflöst?

01:09:21: Warum will ich überhaupt etwas sagen?

01:09:23: Ist der richtige Moment und es braucht einfach ein Moment!

01:09:26: Wir sind jetzt wieder interventionstufend gewesen.

01:09:30: Interventionstiefener Reden?

01:09:32: Ja.

01:09:34: Kurze Angrisse, was heisst das?

01:09:36: oder was gibt es da?

01:09:38: Kurz angrissen gibt es fünf verschiedene Punkte und Tiefene.

01:09:44: Die finnste Form ist die Arbeitsorganisation erklärt.

01:09:48: Intervention macht eine Organisation wie pünktlich erscheinen, was für Materialien man vorbereiten muss etc... Man kann einen Schritt immer persönlicher werden, wie tiefer man runtergeht.

01:10:02: Der zweite Schritt ist eine Intervention auf die Rolle oder auf Funktion einer Person.

01:10:08: Die dritte ist dann schon persönlich.

01:10:10: Es geht um das Verhalten, wie es sich gibt und ab dem fünften Punkt wird es ein bisschen therapeutisch.

01:10:18: Hier haben wir quasi als Kursleiter ... Das wäre ich jetzt vorsichtig!

01:10:22: Dann geht es um Werten und Normen.

01:10:25: Und die letzte tiefste Punkt ist es wirklich der Persönlichkeit selber.

01:10:29: Ich kann ja wie nicht einen Mensch verändern, also ich kann auch wie nicht Indra und Bette bitte deine Haltung verändern gegenüber vorhandenes Thema Feminismus oder sogar gegenüber Frauen.

01:10:42: Das hat etwas mit seinen Werten und seinen Normen zu tun und ich bringe das als Kursleiter nicht an.

01:10:46: Ich habe es ansprechen können.

01:10:48: Es ist nicht in Ordnung.

01:10:49: Es sind unsere Regeln, unser Contracting.

01:10:52: Bitte nicht in diesem Raum.

01:10:54: Aber die Veränderung müsste jetzt wirklich eine Therapeute hintergehen.

01:10:58: Das ist ja die Impro, etwas aus der Komfortzone herauszukommen und Sachen anders zu machen als wir es gewöhnt sind.

01:11:08: Am Verhalten kann ich zumindest ein paar Letten öffnen oder auch im Business Seminaire die Teilnahme den neuen Seiten an sich kennenlernen können oder eine grössere Handigstfähigkeit sich... aneignen.

01:11:24: Weil sie können reagieren in gewissen Situationen, wie ich glaube ... Was die IMPRO für den Vogger noch zu fortschliessen, was mega schön ist und wir oft trainieren, ist eben die Wahrnehmung der Schulen.

01:11:36: Und je mehr man das macht, desto mehr kann man auch Entscheidungen treffen, wie man reagiert, weil also im Moment wenn ich das so gehören denke ich euch als Kursleitung unglaublich viel rollen.

01:11:50: Das ist ja so!

01:11:51: Wir sind ja nicht nur Kursleiter, die den Inhalt durchführen.

01:11:55: Die Lernziehe.

01:11:57: Wir sind schon ein bisschen alles.

01:11:59: Als Kursleader oder als führende Person in einer Lernveranstaltung bist du unter anderem Expertin, Mentorin, Moderatorin, Animatorin und Psycholog meinst du.

01:12:16: Und Organisatorin usw.

01:12:20: Und du wirst auch immer so angeschaut, dass du die Rolle nicht ablegen kannst.

01:12:24: Die Teilnehmer, die kommen, sehen dich in all diesen unterschiedlichen Rollen an wie das Leute auf dich zukommen und sagen, ich habe noch kein E-Mail bekommen wegen Kursbestätigung

01:12:36: etc.,

01:12:37: sie seien dich im Moment als Organisatorin, weil du bist gerade die Ansprechperson, du bist gleich hier.

01:12:42: Das krasseste Beispiel ist eigentlich ein Lustiges.

01:12:45: Im Sozialen mit den Jugendlichen haben wir ganz einfach einen Uno gespielt!

01:12:50: Unuregeln

01:12:50: etc.

01:12:51: habe ich gefunden, lasse uns die Zirscht klären.

01:12:54: Lasst uns zuerst überdiskutieren, welche Unuregleien es gibt.

01:12:57: Weisst du das wahrscheinlich auch mit jeder Gruppe?

01:12:59: Andere Regeln, jede Spitze etwas anders.

01:13:02: Und dann haben sie über diese Regeln an von diskutieren und das ist so ein bisschen ausgerufen.

01:13:06: Ja, dürfen wir jetzt eine Retourkarte geben, zweimal auf zwei Plus-Karten

01:13:11: etc.?

01:13:12: Irgendwann ist es so frustrierend, dass die Teilnehmer so neben mir kocken und haben gedacht, können wir nicht anfangen zu spielen.

01:13:18: Und ich habe gesagt, mach mal, dann können wir schon ... Aber wir müssen jetzt erst noch die Regeln klären!

01:13:23: Dann schaut er mich an und sagt, sie müssten etwas machen.

01:13:26: Ich sagte Hochdeutsch, weil er mit mir ganz herzig war.

01:13:29: Er hat gesagt, warum ich?

01:13:31: Ja, Sie sind ja Lehrperson!

01:13:34: Ich musste so lachen, dass ich den Lehrer klare.

01:13:37: Er nahm mich wie ein Vorgner und sagte mir, übernimm die Verantwortung.

01:13:40: Jetzt sage ich, das ist jetzt die Regelung, um weiterzumögen zu gehen.

01:13:42: Und ich wollte es umdrehen und sagen, er entscheidet, was sind die Regeln?

01:13:46: Ihr findet einen Konsens miteinander.

01:13:48: Ich habe diesen Raum gelohnt.

01:13:49: Für ihn war klar, du musst etwas machen!

01:13:53: Ja, das erinnert mich auch an gewisse Situationen, die auch Kinder haben.

01:13:57: Also Geschwisterte, wenn sie miteinander streiten... ...die sich dann von ihren Eltern in die Schiedsrichter-Role erwartet.

01:14:04: Wo die Eltern wahrscheinlich oft einnehmen, oder?

01:14:07: Das habe ich jetzt auch bei Obachen mit meinem Göttin gebaut und es wird an der Rahmen sprengen.

01:14:12: Dann haben wir einen anderen Kurs so ImproTools für Älteren, wo man innerhalb des ImproFall Live besuchen kann.

01:14:18: Aber schon hier, sodass wir dann so viele Rollen in die Anderen projizieren.

01:14:23: Ich glaube, es ist einfach das Bewusstsein, dass man die verschiedenen Rollen hat.

01:14:27: Dass man sie innen hat und sich nicht mit rüber aufregen, wenn jemand zu mir kommt und ich finde, du bist an der falschen Stelle, sondern sich wirklich bewusst sein.

01:14:38: Wir tun viel Steuern.

01:14:40: Die Gruppe passiert soviel und es braucht uns quasi als diejenigen, die sich die Gruppen durchleiten, dass sie etwas zusammenheben.

01:14:49: Wir haben bei Einflussung dort.

01:14:52: Wir haben gewisse Macht.

01:14:54: Aber probleme Macht?

01:14:55: Wenn wir jetzt über Macht in Gruppen reden, das würde natürlich auch wahrscheinlich selber noch ein ganze Podcast-Folge fühlen.

01:15:04: Aber was findest du da wichtig zu mitgeben?

01:15:06: Wir haben schon darüber geredet.

01:15:08: es gibt Alphas, Omegas

01:15:09: etc.,

01:15:10: es passiert eine Hierarchisierung der Gruppe.

01:15:14: Was für einen Stellenwert hat die eigene Positionierung und dass das Thema Macht in den Gruppen?

01:15:20: Ja, da machst du wirklich ein Töpfchen auf.

01:15:22: Ich glaube es ist mega spannend hier auch sich immer überlegen, eine Selbstinschätzung zu machen.

01:15:30: Inwiefern habe ich gerade Macht in einer Gruppe?

01:15:32: Und das auf verschiedene Ebene.

01:15:34: Das habe ich auch in der Weiterbildung.

01:15:35: Wir hatten das auch, einen Selbstauswertungsbogen.

01:15:38: Ganz kurz sind es ein paar Sachen drin wie zum Beispiel die sozialen Beziehungen, die du hast.

01:15:44: Zum Beispiel das Netzwerk, das du in deinem Arbeitskontext hast.

01:15:47: Kannst du dir auch sagen, dass du etwas mehr machst als andere Personen?

01:15:52: Oder inwiefern hast du Macht, weil du eine Kaderposition hast oder jemand, der frisch aus den Leeren kommt?

01:16:01: Körperlichkeit... Einen, der fett ist und zwei Meter grossen und Bodybuilder.

01:16:07: Würde ich mich jetzt natürlich ganz klar unterordnen im Machtgefälle?

01:16:11: Dann gibt es den Schritt ein, sich bewusst zu haben, wo habe ich quasi ... Und macht nicht etwas Negatives gesehen.

01:16:18: Ich finde, Macht ist eine Möglichkeit zum Handeln.

01:16:21: Also, wo hab' ich eine gewisse Handlungsfähigkeit auch?

01:16:27: Selbstgeschätzung macht ihr vielleicht auch etwas abzugleichen mit der Gruppe und das ist sehr wichtig.

01:16:31: Das haben wir ja auch so gehabt in der Weiterbildung, du hast dich selbst eingeschätzt und dann hörst du plötzlich von anderen wo sie dich sehen und wo sie die Stärken nicht sehen.

01:16:39: Das sind mega gut!

01:16:40: Wie eine Wohlfühltusche für einem, also dann zu hören, ah du siehst, in dem eigentlich eine Mega-Macht in mir oder so... Es gibt einem so eine gewisse Wertschätzung zurück.

01:16:52: Oliver König hat auch so ein Thema, das Macht ist eigentlich ein Merkmal der sozialen Beziehung.

01:17:01: Macht dient auch der Reduktion von Komplexität und in den Gruppen ist der Umgang mit Macht eine notwendige Aufgabe.

01:17:11: Das sind die vier Punkte, in denen man sich bewusst sein muss.

01:17:14: Also eine Gruppe sollte gewisse Macht haben.

01:17:18: Weil sie als gemeinsamen Nenner findet, wir möchten das erreichen.

01:17:24: Weil Sie sich mit den Impliciten und Kontrakten lernen, wie es sich ... zu dir kommen und etwas anderes erwarten oder etwas nösen, das so aufploppt.

01:17:37: Und dort ist es vor allem die Lösung, eben die Hierarchisierung, was du erwähnt hast und die Normierung.

01:17:42: Also diese muss passieren, dass eine Gruppe funktioniert und erkennt wer innerhalb der Gruppe macht und wie man als Gesamtgruppe quasi auch macht.

01:17:54: Mega spannend!

01:17:55: Und wenn sich noch mehr wird auseinandersetzen mit eigener Wirkung, dann empfehle ich... Sehr ein Status-Training wie uns, wo man genau so Feedbacks bekommt.

01:18:06: Spieler ist, man bekommt auch Theorie dazu und auch mehr Handlungsspielraum.

01:18:11: Ja, Sally wir sind am Ende von unserem Podcast.

01:18:16: Sehr schade!

01:18:17: Mega

01:18:17: schade.

01:18:18: ich würde auch noch unglaublich gerne tiefer in gewisse Themen mit dir eitauchen.

01:18:23: Es ist aber jetzt schon der längste Impro for Business Podcast die wir aufgenommen haben also die Folge.

01:18:29: Darum möchte ich von dir noch so zum Abschluss für die Zulassenden.

01:18:35: Was sind aus deiner Sicht drei Takeaways?

01:18:38: Aus unserem Gespräch, wo du möchtest mitgeben.

01:18:41: Spannende Frage.

01:18:42: Corinne, jetzt bringst du mich zum Denken... Yes!

01:18:45: Also, drei Take-aways.

01:18:47: Ich würde behaupten, ein Takeaway sei wusst sein.

01:18:51: von diesem Modell nach Tuckmann die Vier bzw.

01:18:56: fünf Phase in den Gruppen durchmacht, also das Storm, vor allem das Storming-Phase spricht sich dort an, dass die Stormingsphase sehr bewusst gefördert werden soll, dass man das halt zulassen und nicht als Afran sich gegenüber sieht.

01:19:11: Ein wichtiges Takeaway finde ich auch ... die Unterscheidung von Wahrnehmungen zur Befertigung, also in der gewaltfreien Kommunikation oder im Denken quasi auch.

01:19:21: Wie nehme ich mir etwas wahr und mache es zuvor schnell bewerten?

01:19:25: Hypothesen aufstellen.

01:19:27: Letzten Take-Away, das ich nicht angesprochen habe, aber zusammengefasst wird es sagen, dass man immer eine Rolle in einer Gruppe hat.

01:19:34: Also die Rolle bleibt wie nie gleich.

01:19:37: Wenn du in eine neue Gruppe gehst ... Oder jemand, sagen wir es anders.

01:19:42: Neues kommt in unsere Gruppen.

01:19:44: In unserem Kernteam verändern sich alles, wir kommen wieder in die genaue Phase.

01:19:50: Wir

01:19:51: kommen wieder zur Dorming-Phase

01:19:52: und es gibt vielleicht eine neue Rangdynamik, vielleicht gibt es einen neuen Alpha oder Omega

01:19:58: etc.,

01:19:59: also immer wenn sich die Gruppe verändert, verändert sich auch deine Rolle.

01:20:03: Hey, vielen Dank, Sally!

01:20:06: Ich fand es mega spannend mit dir über die Grupperdynamik zu reden, ich habe selber viel gelernt.

01:20:12: Ich bin jetzt sehr gewundert auf die Weiterbildung.

01:20:15: Auf den vierten Tag im Kurs ist es, was du gemacht hast.

01:20:18: Das ist ein

01:20:19: Viertaggang und man kann sogar entscheiden, wo man in einem Hotel oder Kameltrecken machen will für eine Berghütte.

01:20:24: Es ist wirklich höchst spannend!

01:20:26: Wir haben

01:20:27: natürlich auch bei uns ganz viele Sachen, die ihr weiterbildet könnt wie zum Beispiel ein Seminarhotel, das wiederkommt.

01:20:33: Dort leben wir drei Tage miteinander als Gruppe und dort lebt man diese Phase ja dann auch.

01:20:40: Unbedingt kommen überhaupt in einen Kurs.

01:20:42: Erlebt ihr auch alle Gruppendynamische Prozesse?

01:20:45: Auf den Burg erleben wir das mehrere Tage, also es kommt immer dort, wo eine Gruppe zusammenkommt.

01:20:50: Kann man mega viel über sich lernen!

01:20:54: Burge ist ein Improintensiv-Wochen, das wir drei Mal im August anbieten.

01:20:59: Wenn ihr noch brennende Fragen oder Anmerkungen zum Thema Gruppen-Dynamik habt, dann meldet die unbedingt unter Business Advisee.

01:21:11: Im Improverbusiness haben wir ein Produkt in den Pipeline, wo man überlegt, wie wir für Teams einen Format haben können, bei dem wir an der Train-to-Trainer mit Gruppendynamiken umgehen.

01:21:23: Wie man mit schwierigen Teilnehmerinnen umgeht.

01:21:27: In der Impromer nimmt man so viel mit zum Wahrnehmungsschulen und anderen Handlungsspielraum zu haben, um das Bewusstsein zu schärfen.

01:21:37: Ich kann es

01:21:39: danken.

01:21:41: Und euch hat es fürs Zuhören losgetan.

01:21:42: Ja, wir hoffen, ihr habt einiges mitnehmen können und bis zum nächsten Mal!

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